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19.10.2018
14:43

Der Visterflo, ein großartiges Hecht- und Barsch-Revier

Heißgemacht und aufgeweckt von einem neuen Hechtparadies in Norwegen wollten Christian, Björn und ich diesmal den Visterflo, der mit der Glomma verbunden ist, selbst testen.

Von vielen norwegischen Anglern war zu hören, dass es in diesem Gewässer viele kapitale Hechte und Barsche geben sollte. Los ging es wieder Mitte Mai.

Diesmal ging es von Kiel nach Oslo, damit wir einen kürzeren Anreiseweg zum Visterflo hatten. In der Einfahrt zum Hafen von Oslo, machten wir uns schon ein paar Gedanken, denn wir hatten Mitte Mai mit solchen Temperaturen nicht mehr gerechnet. Regen und Temperaturen um die 6 Grad waren eigentlich nicht perfekt zum Hechtangeln, aber es war ja nicht unser erster Trip bei solchen Bedingungen.

Unsere Unterkunft „Vister“ lag sehr schön relativ nah am Wasser. Da wir ein eigenes Boot dabei hatten, mussten wir ca. 7 Minuten zur Trailerstelle fahren, was uns aber nicht störte.

Mit der Hoffnung auf große Hechte und Barsche wurden die Ruten montiert und die Köderboxen ins Boot geladen. Die Regensachen wurden angezogen und es ging endlich los. Schnell wurden die ersten Flachwasserzonen gesucht und zwischen 1 und 3 Metern befischt. Aber wie wir uns gedacht hatten, sollte es die ersten Stunden nicht klappen. Wir probierten zig Köder aus, bis wir die richtigen Köder zum Fischen hatten. Ein 15 cm Gummifisch von Mann`s mit einem 9 Gramm Kopf in pink und der 20 cm Gummifisch von Kopyto in blau mit einem 13 Gramm Kopf waren die perfekten Köder. Durch langsames führen der Köder hatten wir auch die ersten Bisse. Nachdem wir die ersten Hechte an Bord hatten, ging uns noch eine schöne Meterdame beim Keschern verloren.

Die nächsten Tage waren fangtechnisch sehr schwierig, da die Temperaturen sehr schwankten. Aber es war immer möglich, dass jeder von uns zwischen 5 und 7 Fische fangen konnte. Auch ein Meterfisch war dabei.

Am vorletzten Tag war bei uns Barschangeln angesagt. Wir suchten uns Barschberge, abfallende Kanten und Untiefen, um diese mit kleineren Spinnern, Wobblern und Twistern zu befischen. Wir fingen in einer Zeit von sieben Stunden unzählige Barsche bis 42 cm. Da gegen Abend die Temperaturen anstiegen und der Regen aufhörte, entschlossen wir uns noch einmal den Hecht zu befischen und das mit mittleren Erfolg. Am letzten Tag – mit plötzlich viel wärmeren Temperaturen ! - erhofften wir uns, dass die Hechte endlich erwacht waren und sie sollten es auch getan haben. Denn mit ca. 30 Hechten – darunter zwei Fische über einen Meter – konnte ein einziger Tag nicht besser laufen. Wir drei waren der Meinung, dass das Gewässer viel, viel mehr Potenzial hat, wenn eben das Wetter mitgespielt hätte...

Wir werden den Visterflo in der nächsten Zeit auf jeden Fall erneut befischen! Dieses Gewässer ist zweifelsfrei sehr empfehlenswert!

Ein großer Dank gehört natürlich unserem Gastgeber Tore, der uns eine super Wohnung zu Verfügung stellte.

Gruß

Thordes

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