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28.09.2018
17:13

Der Storsjøen, ein Topgewässer für Großhecht

Der Traum vom Meterhecht lockt viele Angelverrückte nach Norwegen. Die Erwartungen sind jedesmal hoch und vollauf berechtigt. Beim Schlepp- und Spinnfischen haben wir schon die verrücktesten Sachen erlebt. Aber einige Angeltouren endeten auch einmal mit einer kleinen Enttäuschung; aber diesmal hatten wir wieder mal eine Angelwoche von ganz besonderer Güte.

Christian von Angelreisen Hamburg, Björn und meine Wenigkeit hatten wieder Mitte Mai den Drang nach Norwegen, um unserem Lieblingsfisch, dem Hecht, nachzustellen. Christian hatte uns über den Storsjøen berichtet und alle waren hellauf begeistert.

Ab ging es nach Kiel. Von dort nahmen wir die Fähre nach Göteborg. Danach 4 Stunden Autofahrt (wir hatten wie immer ein eigenes Boot dabei, deshalb die lange Fahrzeit) und wir waren am Storsjøen, der in der Gemeinde Fylke in Hedmark liegt. Nachdem unser Vermieter Tore uns in dem Ferienhaus „Sjøly“ eingewiesen hatte, teilte er uns noch mit, dass der See zurzeit Hochwasser hätte. Aber uns war es egal, denn wir waren heiß auf die Hechtmuttis. Schnell wurde das Boot getrailert, die Ruten und Kunstköderboxen verstaut. Wir wollten noch ein paar Stunden die flachen Buchten vor unserer Haustür abfischen, um zu sehen, ob etwas beißt. Der Erfolg lies auch nicht lange auf sich warten, denn Björn hatte bei seinem zweiten Wurf sofort einen 60iger an der Rute. Christian und ich konnten an diesem Abend auch noch zwei halbstarke Hechte überlisten. Nach drei Stunden ging es zum Ferienhaus zurück. Für den ersten Tag reichte es. Die restliche Zeit genossen wir auf der Terrasse bei einem erfrischenden Getränk und unserem Abendessen.

Am zweiten Tag staunten wir nicht schlecht, denn das Wasser war fast um einen Meter gefallen. Nach dem Frühstück ging es wieder los .Wir fuhren zur anderen Seite des Sees um diese gezielt auf 2 bis 4 Meter abzuschleppen. Nach ein paar Attacken hing endlich der erste Fisch. Christian konnte eine schöne Hechtdame von 105 cm präsentieren. Nachdem wir noch einige Hechte überlistet hatten, war auf einmal die Beißphase vorbei. Es wurde zum Mittag hin immer wärmer und wir dachten, dass es vielleicht später wieder besser wird. Wir schleppten auf verschiedenen Tiefen und probierten es in den flachen Buchten, aber es passierte den restlichen Tag nichts mehr.

Der dritte Tag war noch verrückter, denn der See ist um weitere 80 cm gefallen. Wo wir am ersten Tag gefischt hatten, war auf einmal der Garten eines Norwegers zu erkennen. Christian hatte eine perfekte Gewässerkarte dabei und meinte, dass oberhalb des Sees eine riesige Flachwasserbucht wäre. Auf zur Bucht. In den frühen Vormittagsstunden hatten wir kaum Bisse. Aber ab der Mittagszeit bei knapp 25 Grad ging es auf einmal los. Wir fingen bis zum Nachmittag knapp 30 Hechte bis 90 cm. Am vierten Tag, als das Wasser noch einmal ein wenig gesungen war, probierten wir es in einer kleineren Bucht, die knapp 1,5 Meter tief war. Wir fingen an zu fischen und Björn meinte, dass er einen Hänger hätte. Aber plötzlich kam Bewegung in der Rute auf. Nach einen 20 minütigen Drill kam uns eine schöne dicke Hechtdame entgegen. Nach dem Messen und einer kurzen Fotosession konnten wir Björn zu seinem größten Hecht in Norwegen gratulieren. Weiter ging es, denn wir erhofften uns noch ein paar weitere nette Fische. Aber bis auf einen 85iger Hecht und ein paar Barsche ging nichts mehr. 

Nachdem am fünften Tag der Wasserpegel noch einmal leicht gefallen war, kam endlich Leben im Wasser auf. Wir erfuhren von einem Norweger, dass die Schleusen an der Glomma geschlossen wurden, denn der Storsjoen ist mit diesem Fluss verbunden. Nach zahlreichen Halbstarken (bis 87 cm) kamen noch zwei weitere Meterfische zu Tage.

Am sechsten Tag hatten wir uns fest vorgenommen, die Krautfelder intensiv abzufischen. Da die Lufttemperatur auf 30 Grad anstieg, entschlossen wir uns abends fischen zu gehen. Ein paar gute Fische um die 80 cm und ein paar kleinere Hechte konnten sich auch sehen lassen. Da wir am siebten Tag nur den Vormittag hatten (Christian musste noch ein neues Haus anschauen), ging es am Freitag schon um fünf Uhr los. Ich empfahl noch einmal die große Bucht abzufischen. Nach einer halbstündigen Fahrt ging es endlich los. Wir hatten in unserer sechsstündigen Angeltour den Bock abgeschossen Wir fingen über dreißig Hechte und davon drei Stück über 1 Meter. Leider mussten wir mittags aufhören, da der Termin von Christian sehr wichtig war. Also ab zum Ferienhaus, Termin wahrnehmen und anschließend Sachen packen.

Ich behaupte, dass der Storsjoen eines der besten Hechtgewässer in Norwegen ist. Wenn im April nicht noch einmal ein unerwarteter Wintereinbruch gewesen wäre und kurz danach die viel zu schnelle Schneeschmelze bei dann schon heißen Sommer-Tempertaturen, dann wären die Bedingungen top gewesen. Einen herzlichen Dank an unseren Vermieter Tore der sein perfektes Haus „Sjøly“ überlies. Wir wünschen euch viel Erfolg auf diesem Gewässer.

Petri

Thordes

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