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05.12.2016
10:10

Filmaufnahmen in Sachen Hechtfischen

Eine Filmwoche in Sachen Hechtfischen mit Christian Kracke von Angelreisen Hamburg und Holger Höner von Fischclips.tv

Anfang Mai 2016 war es endlich soweit. Nachdem wir uns bei Christian getroffen hatten, ging es weiter zu unserem Angelkollegen Björn, der uns sein Boot zur Verfügung stellte. Weiter ging es nach Kiel. Von dort aus mit der Fähre nach Göteborg und von dort weiter nach Norwegen zum See „Rødenessjøen“.

Der Rødenessjøen ist unter den Raubfischanglern der sicher am wenigsten befischte Hechtsee im gesamten Haldenvassdraget-Seengebiet.

Das Fischen dort gestaltet sich als nicht all zu schwierig. Viele ausgedehnte Flachwasserzonen, stark abfallende Kanten, Barschberge und ein traumhaftes Naturpanorama laden zum Angeln ein. Christian und ich hatten vor drei Jahren das Vergnügen den See schon einmal zusammen befischen zu dürfen - und das damals mit großem Erfolg…

Nun aber zu unserem Trip in diesem Jahr:

An unserer Unterkunft, dem Ferienhaus Vidsyn angekommen, wurden wir von unseren Gastgebern Reidar & Roald empfangen. Nach einem ausgiebigen Gespräch bei einer Tasse Kaffee und norwegischem Kuchen ging es endlich los.
Zuerst hieß es das Auto auszupacken und unser Boot zu trailern. Holger filmte in der Zwischenzeit mit seiner Drohne die Umgebung und das Haus von außen und von oben. Dann wurde alles für den ersten Angeltrip vorbereitet. Endlich ging es dann bei sonnigen 25 Grad noch für drei Stunden auf`s Wasser. Wir suchten uns kleinere, flache Buchten und probierten es mit Jerkbaits und Gummifisch. Für die Filmaufnahmen konnte Holger keine zehn Minuten später auch den ersten Hecht beim Drillen filmen. In den anderen flachen Buchten konnten wir noch bis zum Abend fünf schöne Hechte bis 82 cm überlisten. Abends nach dem Essen präsentierte uns Holger seine Filmausrüstung und die neu entwickelten Gummifische „Racker-Shads“, die wir natürlich auch ausprobieren wollten…

Sonntagmorgen nach einem ausgiebigen Frühstück und einigen Filmaufnahmen im Haus ging es zum Fischen. Bei 21 Grad, blauem Himmel und Windstille probierten wir es an den abfallenden Kanten mit dem Schleppfischen. Wir schleppten unsere Köder zwischen 2 und 5 m, aber mehr als drei kleinere Hechte wollten nicht beißen.

Mittags nach einem kurzen Snack ging es bei 25 Grad in eine weitläufige flache Bucht. Holger präsentierte uns seine neuen Racker-Shads, die auch sofort Erfolg hatten. Christian angelte mit Spinnerbaits und Popper und ich mit Jerkbaits, aber mehr als ein paar Fehlbisse sprangen nicht dabei heraus. Dann probierten wir Holger`s Köder aus, der mit einem Offsethaken bestückt war. Der Gummifisch ließ sich so problemlos durch das Kraut und Schilf führen und wir überlisteten noch drei schöne Hechte um die 80 cm.

Dienstag nahmen wir uns eine sehr große und flache Bucht vor, die wir vor drei Jahren sehr erfolgreich befischt hatten. Bis zum Mittag fischten wir im Kraut und im sehr harten, alten Schilf vom Vorjahr. Leider nur mit mäßigem Erfolg. Zwischenzeitlich hatte Holger noch ein paar Unterwasseraufnahmen mit einigen Attacken von Hechten gemacht. Als es später es wurde und die Temperatur immer weiter stieg und Holger sich schon den ersten Sonnenbrand einhandelte, legten wir erst einmal eine Pause ein. Gegen 17 Uhr waren wir wieder in unserer Bucht und es kam etwas Wind auf. So langsam kamen auch die Bisse wieder und Holger legte erst einmal 7 Fische vor. Gegen 19 Uhr wurde der Wind stärker und die Bewölkung nahm auch zu. Auf einmal ging es los wie vor drei Jahren. Christian und ich konnten in den nächsten 90 Minuten 19 Hechte verhaften. Holger hätte auch sehr gerne gefischt, aber leider war er mit den Filmaufnahmen beschäftigt. Nach der Beißphase probierten wir es noch eine halbe Stunde, aber mehr als einen 75iger konnte Holger nicht überlisten. An der Unterkunft angekommen, war Holger immer noch begeistert, da er so eine Beißphase noch nie erlebt hatte.

Voller Euphorie sind wir Mittwochmorgen wieder zur gleichen Bucht gefahren, mit der Hoffnung dass dieses Phänomen noch einmal passieren würde…, aber leider konnten wir bis zum Mittag nur 9 Fische landen. Da unsere Filmtour nicht nur aus Hechtangeln bestand, wurde nachmittags eine Elchsafari von unseren Gastgebern Reidar & Roald organisiert. Diese war sehr spannend. Wir sahen über 10 Elche, denen wir auch sehr nahe kamen und Holger hatte eine Menge zu filmen. Abends bei einem Bier erklärte uns Roald, warum die Hechte so beißfaul wären. Am Wochenende vorher hat es drei Tage unwetterartig geregnet - mit bis zu 70 Liter pro Stunde. Aus diesem Grund war das Wasser so trübe und die Hechte mögen das nicht so gerne.

Donnerstag war Forellenfischen angesagt. Von unserer Unterkunft aus hatten wir im Umkreis von 20 km ca. 12 naturbelassene Seen. Wir befischten 4 Seen davon mit mäßigem Erfolg, denn mehr als 3 Forellen fingen wir nicht. Abends wurde von unseren norwegischen Gastgebern ein Grillfest mit sehr leckeren Fleisch und Salaten organisiert. Zu späterer Zeit kamen wir auf das Hecht- und Forellenfischen zurück und alle Norweger bestätigten uns, dass es für das Forellenfischen zu heiß, und für das Hechtangeln das Wasser zu trüb sei… wir aber trotzdem gut gefangen hätten. Dann wurde nur noch ein wenig gefeiert, denn wir hatten noch einen Angeltag vor uns.

Freitagmorgen nach einen unerwarteten Wettereinbruch, 6 Grad, Windstärke 5 und Regen, versuchten wir es im nördlichen Teil des Sees. In den windgeschützten Buchten nahm Holger noch ein paar Naturszenen auf, bevor wir zum Fischen übergingen. Da diese Buchten klareres Wasser hatten, versprachen wir uns noch ein paar schöne Hechte. Es gingen noch einige Hechte an den Haken, aber der ganz große sollte nicht dabei sein. Es ist das erstemal, dass Christian und ich in 11 Jahren Hechtfischen in Norwegen keinen Fisch über einen Meter landen konnten. Aber 86 Fische bis 95 cm bei Temperaturen bis zu 25 Grad und trübem Wasser sind trotzdem schon ganz ordentlich.
Abends bei einem Bier besprachen wir noch einmal die Angelwoche, schauten uns ein paar Angelszenen an und waren der Meinung, dass das Angelvideo sicher sehr gut gelungen sein wird.

Samstag hieß es dann wieder Auto packen und ab zur Fähre, denn 5 Tage später sollte es mit Björn und Christian bereist zum nächsten Hecht-Angeltrip nach Norwegen gehen…

Ein herzlicher Dank gehört unserem Gastgebern Reidar & Roald, die uns ein perfektes Haus zur Verfügung gestellt haben.
… und natürlich Dank auch an Björn, für die Überlassung seines Bootes.

Petri
Thordes


!! Den fertigen Film können Sie HIER SEHEN

Angel - TIPP!
Fischen im Kraut und Schilf:
„Racker-Shad“ > Moby-softbaits.de
Offset-Haken > für den 22er Gummifisch 10/0er Haken, für den 17er Gummifisch 6/0 -7/0er Haken (10/0er Haken über nippon-tackle.de / Hooking Master Monster Class)

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