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WIR SIND
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Ihr Spezialist für Angelreisen weltweit

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29.04.2015
12:04

Hitra Super Cup vom 21.04.15 bis 01.05.15

Tag 1: Strahlender Sonnenschein über Hitra!

Während die Teilnehmer des 1. Hitra Super Cups erst am Nachmittag oder Abend in Dolmøy Gjestebrygge eintrudeln, ist das Angelreisen Hamburg Team, bestehend aus Christan Rabener und David Böttcher, bereits einen Tag vorher angereist, um letzte Vorbereitungen zu treffen.

Später gesellen sich noch Thomas Friedrich und Alexander Habeck von Fisherman´s Partner (www.fishermans-partner.eu) dazu.
Die guten Bedingungen werden genutzt, um mit Guide und Service-Mann "Honza" ein erstes Testfischen zu absolvieren. Die Pollack stehen in etwa 20 Metern Tiefe und lassen sich gut mit schwarzen Gummifischen fangen.

Gegen Nachmittag kommt jedoch übles Wetter mit reichlich Wind auf, das uns noch eine Weile beschäftigen sollte...

Tag 2 und 3: Kurz und knapp: Zwei Ausfalltage hintereinander!

Wind, Regen und Schnee machen Ausfahrten mit dem Boot völlig unmöglich.

Ohne zu zögern, geht es in Kolonne an den neuen Hafen Frøyas, der gute Uferangelplätze bieten soll. Bereits am Vortag beobachten wir, wie Massen kleiner Seelachse von Dorschen und Pollack gegen das Pier gejagt werden.

Bei miesem Wetter halten einige Gäste tapfer durch und es können tatsächlich die ersten Dorsche bis 82 Zentimeter über die Kaimauer gehoben werden.

Abends nutzen wir die schicke Grillhütte der Anlage, um eine oder zwei Runden Bratwurst zu verteilen. Alex von Fisherman's Partner hat zudem einen interessanten Vortrag zum Thema "Modernes Meeresangeln vor Hitra" vobereitet, so dass die Zeit sinnvoll genutzt wird.

Tag 4: Punkt 11:30 Uhr wird die Schwarze Fahne entfernt und alle Boote starten umgehend zur ersten offiziellen Ausfahrt.

8 Meter pro Sekunde Wind erlaubten einigermaßen passables Angeln. So können je nach persönlichem Gusto Leng, Seelachs, Pollack, Heilbutt oder auch Dorsch befischt werden. Zum Einwiegen abends ist dann auch die gesamte Fischpalette dabei. Der Frøyafjord ist zu dieser Jahreszeit noch nicht mit einer großen Fischdichte gesegnet, so dass eher die Fjordausgänge in den Fokus rücken.

Diese jedoch sind immer für richtig dicke Klopper gut. Mal sehen, was noch geht.

Tag 5: Jetzt geht's rund!

Das traumhafte Frühlingswetter ist zurück und heute können alle Stellen angefahren werden.
Am Steg macht sich Unruhe breit. Kinnladen klappen runter, als Steve aus Magdeburg seine Fischkiste an Land hievt: Ein 28,5-Kilo-Heilbutt hat sich einen Seelachs am Nachläufersystem geschnappt und kann mit Hilfe der Bootsbesatzung erfolgreich gelandet werden. Super!

Auch die ersten Leng über einen Meter Länge und Pollack bis 80 Zentimeter werden von stolzen Fängern präsentiert. Zwar fangen noch nicht alle Gruppen so hervorragend, aber es geht bergauf.

Tag 6: Monster-Seelachs in Dolmøy!

Team Fishermans Partner schießt den Vogel ab. Der größte Seelachs, den wir jemals gesehen haben, kommt zum Landgang. 16 Kilo zeigt die Waage.

Zeitgleich wird ein ähnlich großer Dorsch gedrillt, der ebenfalls den Weg ins Boot findet. Leider wird der Schwarm nur ein einziges Mal getroffen.

Über 110 Meter tiefem Wasser kommen plötzlich Sicheln auf 60 Metern aufs Radar. Rückwärtsgang rein und Köder runter - und alle Ruten sofort krumm. So einen Wahnsinnsfisch fängt man nicht oft. Auch die Gäste fangen gute Fische. Zudem kommen wieder Pollack bis 80 Zentimeter auf den Schirm, Leng bis 1,13 Meter und auch die ersten Schellfische und Rotbarsche sind dabei.

Obwohl viele schon einen ordentlichen Sonnenbrand haben, geht es zum Glück mit dem Hammer-Wetter weiter. Wir melden uns!

Tag 7: Voll motiviert geht es heute der Sonne entgegen.

Bereits vor sechs in aller Herrgottsfrühe sausen die ersten Cutbaits und Pilker Richtung Meeresgrund - immer auf der Suche nach den großen Seelachsen. Selbst weit draußen ist die starke Dünung mittlerweile einem angenehmen Schaukeln gewichen. Der Ørneklakken ist endlich ein Thema.

Doch jetzt das: keine Sicheln auf den Echoloten, die Plateaus sind wie leer gefegt. Zum Glück befinden wir uns in einem sehr vielseitigen Revier und so werden andere Fischarten beangelt. 
Wer zum Beispiel noch keine Kiste mit Filet füllen konnte, fängt ein paar Dorsche. Auch einige bessere Dorsch-Exemplare stehen immer mal wieder zwischen den Küchen-Leoparden. Während die Naturköder-Angler heute mit Lumb und Schellfisch in den Hafen kamen, konnten Gummifisch-Fans wiedermal schöne Pollack überlisten.

Mittlerweile ist auch Holger Höner von bissclips.tv in Dolmøy eingetroffen, um alles in Bild und Ton festzuhalten. Am morgigen Tag werden drei Tagespreise für die größten Pollack vergeben. Wir sind gespannt, wer Pollack-Prinz wird!
Als beste Köder stellen sich schwarze Gummifische an 60-Gramm-Köpfen heraus. Diese werden von Dolmøy-Guide Honza selbst gegossen und können direkt am Steg erworben werden.

Mal schauen, was der morgige Angeltag bringt. Abends wird für alle Gäste der Grill geheizt, selbstredend auf Kosten des Hauses.

Tag 8: Der vorletzte Wertungstag begrüßt uns mit allerbestem Angelwetter.

Passend dazu gibt es heute drei Sonderpreise zu gewinnen, die sich die Fänger der drei größten Pollack einstecken dürfen.

Auch das Angelreisen-Boot beteiligt sich an der Pollack-Jagd. Die Starterpakete geben jedenfalls alles her, was man zum gezielten Fischen auf die Bronze-Boliden braucht: kleine Gummifische, Jigköpfe um 30 bis 40 Gramm und Einhänger oder Wirbel an Fluoro-Vorfächern.
Als wir den Spot erreichen, trauen wir unseren Augen nicht. Alle Echolote zeigen durchgehend rot. Fisch! Abertausende kleiner Seelachse halten sich an den Kanten zum Flachwasser auf. Der Tisch für Räuber ist reich gedeckt. Fast jede Drift bringt heute Fisch ins Boot, egal, ob auf Pollack oder Dorsch. Langsam eingekurbelt, werden die Gummifische gierig eingesaugt und spektakuläre Drills folgen. Genial!

Abends werden dann noch zwei außergwöhnliche Fischarten am Steg gesichtet. Ein Seeteufel und ein richtig schöner Steinbutt! Direkt unterm Steg kann man abends noch mehrere Steinbeißer im Flachwasser beobachten, vielleicht wird ja morgen noch einer gefangen.

Tag 9 und 10: Die letzten beiden Tage vor der Abreise brechen an.

Der Abend geht bei Bratwurst und Krakauer satt spät zu Ende - die letzten Getränkevorräte werden brüderlich geteilt und vernichtet. Am folgenden Morgen ist bis 15 Uhr noch ein letzter, halber Wertungstag angesetzt. Die meisten Angler hängen in den Seilen und nur 2 bis 3 Boote machen sich auf den Weg zu Leng, Dorsch und Co.
Während tagsüber Boote geschrubbt und Taschen gepackt werden, steht abends die fulminante Abschlussveranstaltung auf dem Plan. Service-Dame Lucie erfreut uns mit einem norwegischen Buffet.

Die parallel stattfindende Siegerehrung sorgt für strahlende Gesichter. Schließlich ist die Wertung so ausgerichtet, dass fast die Hälfte aller Teilnehmer in der Preiswertung platziert sind. Dem Sieger winkt die kostenlose Teilnahme nebst Begleitung zum nächsten Hitra Super Cup. Dazu gibt es natürlich den Wanderpokal und eine schicke Urkunde. Die 14 weiteren Haupt- und Sonderpreise haben es ebenfalls in sich. Mit dabei sind zwei Angelreisen-Hamburg-Gutscheine á 500 Euro, einige Kombos von Fisherman´s Partner, Penn-Meeresruten und jede Menge Tackle für die Norwegenangelei.
Jeder Teilnehmer erhält zudem eine Siegermedaille. Die Wertung wird kurz vor Abpfiff noch mal kräftig durcheinandergewirbelt. Heilbutt-Fänger Steve Seidel bringt noch einen 1,26-Meter-Leng in die Wertung und mausert sich zum absoluten Abräumer. Neben dem offiziellen Titel, ,,Sieger des Hitra Super Cups", sichert er sich auch die Zusatzpreise "Längster Fisch" und "Schwerster Fisch" - herzlichen Glückwunsch!

Und hier die Sieger des Hitra Super Cups 2015:

 1. Platz: Steve Seidel
 2. Platz: Tilo Stranz
 3. Platz: Karl-Heinz Meyersieck
 4. Platz: Jörg Rudolf
 5. Platz: Carlo Schütze
 6. Platz: Alexander Reinken
 7. Platz: Thomas Jahncke
 8. Platz: Georg Schwabe
 9. Platz: Ralf Seidel
10. Platz: WIlfried Stier
 
Sonderpreise:
Längster Fisch: Steve Seidel
Schwerster Fisch: Steve Seidel
Außergewöhnlichster Fisch:  Wilfried Stier
 
Größter Pollack:
1. Jörg Rudolf
2. Steve Seidel
3. Alfred Ruddigeit

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