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07.06.2013
12:03

Hechtangeln in Norwegen

Fliegenfischer ohne Hechtroutine! Eine Woche mit Experimenten in Norwegen. Lesen Sie den netten Bericht von unseren Kunden

Sehr geehrter Herr Kracke und Herr Rahlf,

Ich darf einen "kurzen" Erfahrungsbericht unseres Aufenthaltes im Haus Digernes in Norwegen vom 28.05. bis 02.06.2013 geben:

Ankunft und Auffinden des Hauses, wie auch Kommunikation mit dem Vermieter waren problemlos. Vermieter sehr freundlich und bemüht, keine Ahnung vom Fischen, was wir aber amüsant fanden. Eine Karte vom See war vorliegend, anhand dieser wollte Axel (der Vermieter) dann auch wissen, wo wir gefangen hatten, um die Stellen zu vermerken.
Der Befischungsdruck, wie in ihrer Beschreibung auf ihrer website angegeben, geht hier tatsächlich wohl gegen Null. Wir haben die ganzen 5 Tage lang keine Menschenseele gesehen. Dies macht wohl gemeinsam mit der phänomenalen Lage am See und auch der charmanten Einfachheit der Hütte den Reiz dieser Unterkunft aus. Dazu gehört auch der Solarstrom, das Aggregat und die vielleicht für manche gewöhnungsbedürftige Toilette; aber da wir Tiroler solche "Plumpsklos" (wie wir sie nennen) von manchen entlegenen Almhütten kennen, haben wir uns auch daran rasch gewöhnt. Wunderbar war die Holzsauna und das endlos vorhandene Brennholz, das auch den Grill täglich zum Glühen brachte.
Die Boote waren allesamt o.K., das Wetter ein Traum (dafür kann natürlich keiner was).
Da es die letzten Tage oder eher Wochen vor unserer Ankunft nur Regen gab, war der Pegel des Sees gut 1 Meter höher als üblich. Auch hier hat uns Axel angeboten, eines der Boote an den Nachbarsee zu bringen, um dort auch fischen zu können. Da uns aber der hauseigene See besser gefiel, blieben alle Boote dort.

Nun zur Fischerei:
Vorausgeschickt sei, dass wir allesamt eher aus der Ecke der Fliegenfischer vom Bach kommen, damit auch nicht wirklich Erfahrung mit Hecht und Gummifischen hatten.
Am Ankunftstag stellte ich mich gleich an den Bootssteg mit so einem komischen Gummifisch an der Spinnrute. Und siehe da, nach ca. 10 mal das Gummiteil rausgeschmissen und wieder reingezogen: der erste Hecht (meines Lebens übrigens) am Haken. Knapp 60 cm, was für einen forellengewohnten Fliegenfischer schon ein ordentlicher "Apparat" ist...
Große Aufregung und alle gleich beim Fischen, es ging dann aber nichts mehr, und das Interesse wendete sich dem Griller und dem Rotwein zu...

Am Folgetag fing dann fast jeder "seinen" Hecht, alle so zwischen 55 und 67 cm, mehr als einen Biss hatte aber keiner. Auch 1 Barsch ging an den Haken. Axel zeigte sich eher erstaunt, meinte, er hätte sich locker 10 Fische pro Mann und Tag erwartet...wir schrieben es unserer mangelnden Hechtroutine zu, vielleicht auch das viele Wasser...
Auf Ausbringung von Posen tat sich (die gesamten Tage über) rein gar nichts - einer von uns angelt gerne am See mit Pose, und da er der Meinung war, es müssten doch auch Friedfische oder sonstige Nahrung für den Hecht da sein, wollte er nichts unversucht lassen. Interessanterweise biss ein 62-er Hecht auf eine Nymphe (Hakengröße 14!) an ebendieser Pose, die Nymphe schön - wie beim Fliegenfischen - vorne seitlich zart im Maul, fast wie eine Forelle...blöder Hecht, wie wir einstimmig beschlossen.

Der nächste Tag war völlig frustrierend: 1 Biss (Hecht, 60cm) bei 8 Fischern den ganzen langen Tag.

Wir beschlossen, am letzten Tag noch mal so richtig anzugreifen und brachen in den bis dato noch weniger befischten Südteil des Sees auf. Ob strahlender Sonnenschein gut oder schlecht war für die Hechtfischerei: wir wussten es nicht und es war uns "wurscht".
Bis Mittag kein Fisch, dann aber der Anruf, dass ein "Großer" an den Haken ging. Hierzu sagen die folgenden Bilder wohl mehr als Worte.

Grüße
Gerhard M.

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