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04.04.2013
11:07

Lengfestival 03. bis 10. April 2013 in Nautnes

Endlich da! Nach entspannter und unterhaltsamer Anreise via Fjordline sind alle Angler wohlbehalten in Nautnes Fiskevær angekommen. Das Einchecken geht problemlos über die Bühne und alle Teilnehmer beziehen ihre Quartiere. Aufgrund des traumhaften(!) Wetters und der lange angestauten Vorfreude, brennen alle auf die erste Ausfahrt. Nachmittags stechen viele Leng-Fans in See. Doch die echte Festivalwertung beginnt erst mit dem morgigen Tag. Also, heute ist zunächst genug Zeit das Revier zu erkunden und sich mit den Booten vertraut zu machen. Während bei einigen das Feierabend-Bier schmeckt, verziehen sich die anderen Angler bereits früh in ihre Kojen. Zu einem kurzen Knoten- und Tackle Workshop von und mit Horst Hennings reicht die Kraft aber noch. Die Ansage für den nächsten Tag lautet: Der frühe Vogel fängt den Wurm und die ersten Angelcrews wollen noch mit dem Sonnenaufgang auf dem Wasser sein. Für die Mittagszeit des folgenden Tages stehen die Vorzeichen auf reichlich Wind und daher spielt sich das Geschehen des ersten Wertungstages im Fjord und den Schären ab. Wir berichten an dieser Stelle täglich!

2. Tag:

Nur die Morgenstunden versprechen eine entspannte Lengtour auf offener See. So sind die meisten Boote bereits zu unchristlicher Zeit auf dem Wasser. Viele Besatzungen steuern die Außenkanten der Schären an, um gleich tief runterzukommen. Diese Kanten und Unterwasserberge versprechen immer lange Leng und zwar auf Naturködermontagen. Die Motivation ist hoch, schließlich steht später noch eine Guiding-Tour mit der großen Targa-Yacht an - der Preis für die drei größten Fische der ersten Wertungstages. Auch, wenn um diese Jahreszeit die Lengs noch aktiv gesucht werden müssen, kommen schnell die ersten Bisse. Einige Teilnehmer gehen leider leer aus, andere fangen gut. Neben den ersten Lengs und Lumb kommen die obligatorischen Haie, sowie ein schöner Seehecht in die Boote. Gegen 11:00 Uhr vormittags heizt uns der Wind dann kräftig ein, so dass alle Boote bis auf ein mutiges Team in den Schutz der rettenden Schären fliehen. Bei unserer Rückfahrt bleibt durch die hohe Dünung kein Auge trocken und kaum ein Magen gefüllt. Fische kommen trotzdem und sind in der Bildergalerie rechts zu bewundern. Trotz des Windes bleibt das Wetter angenehm sonnig und für April sogar fast warm. Diesen Tag mit Skat und Klönschnack zu verschwenden kommt für uns jedoch nicht in Frage. Das Team von Angelreisen Hamburg macht sich stattdessen auf in den Wald, um einen naheliegenden Forellensee zu erforschen. Schweißnass klettern wir durch die felsige Landschaft und werden mit traumhaften Panoramen belohnt. Unberührte Seen mit wildem Bachforellenbestand sind in Norwegen glücklicherweise keine Seltenheit und so finden unsere Spinner und Wobbler rotgepunktete Abnehmer. Laut Wetterbericht soll der der Wind bleiben, so dass ein vernünftiges Lengfischen vermutlich nicht möglich sein wird. Der schützende Fjord wird trotz Nordwindes dennoch unser Ziel sein. Pollack und Seelachse warten dort auf uns!

3. Tag: Wind weg, Leng da!


Der befürchtete Ausfalltag wird zum Glück keiner! Bei herrlichem Sonnenschein und etwas weniger Wind können alle die Motoren starten. Neben schicken Seelachsen und ein paar Rotbarschen werden vor allen Dingen die Objekt unserer Begierde gefangen: Leng. Titelverteidiger Holger Kobarg hievt den größten Leng ins Boot. Mit 1,19 Meter wirklich vorzeigbar. Selbst vom Steg aus werden jetzt Fisch gefangen. Plattfische auf Naturköder und kleine Pollack auf Fliege gehen ans Band. Morgen geht es in Richtung Süden. Die geschützten Kanten hinter Sotra werden hoffentlich für den ein oder anderen harten Drill gut sein. In der Galerie finden Sie wieder neue Bilder. Der größte Fisch ist hier noch lange nicht gefangen…

4. Tag: Durch Regen und Wind, durch Sturm und Schnee..
 

Der April, der macht, was er will! Etwas Wind und Sonne wechseln sich mit Böen und Schneeschauern ab. Alle Angler schützen sich mit wetterfesten Floatern. Da hat selbst schlechtes Wetter keine Chance! Auf dem Weg zu den Lengstellen, werden zuerst die Köderfische gefangen, sofort in Filetform verwandelt und zum zum Grund des Fjordes abgelassen. Auch wenn es heute wieder Angeln am Limit ist, kommen die meisten Boote mit vollen Fischkisten an die Stege zurück. Der bisherige Festivalrekord von 1,19 Meter (Leng) wird mehrfach nur knapp unterboten. Adolf Schuster und Matthias Winter schlagen mit Leng von 1,15 Meter und 1,13 Meter zu und sichern sich die Tagespreise. Gute Lumb, Haie, Rotbarsche und Köhler sind dabei. In Sichtweiter der Anlage gehen auch Klieschen an ultraleichte Spinnruten. Hierbei rückt eine kleine Sandbank vor der Abbruchkante in den Vordergrund, auf der in 30 Metern Tiefe ein Filetstück am Carolina-Rig die entscheidenden Bisse bringt. Die Stimmung im Camp bleibt gut und wir erwarten noch den ganz großen Wurf in Sachen Fisch!

5. Tag: Besseres Wetter in Sicht
 
Trotz Hagelschauern und Schnee kämpfen sich die Teilnehmer weiter durch den Fjord und den Atlantik und kommen mit vollen Fischkisten zurück. Die Unwetterschübe halten zum Glück nur kurz an, so dass es doch angenehm wird. Heute zeigt sich die riesige Artenvielfalt vor Nautnes: Ein sehr seltenes Blaumäulchen bildet die Spitze des Artenspektrums. Leng über einen Meter sind ebenfalls wieder mehrfach vertreten. Beim morgendlichen Köderfischfang steigen zudem schöne Pollack beim Einholen auf die Pilker ein und sorgen für kreischende Bremsen. Die schönsten Bilder des Tages sind natürlich wieder in der Galerie zu sehen.

6. Tag: Große Fische, wenig Wind


Endlich ist der Wind weg! Heute kann jede Stelle angefahren werden und so stehen wir vor der Qual der Wahl. Einige Boote trauen sich sehr weit raus und so sind große Fische zu erwarten. Frank Dathe hat am Vorabend mit seinen maritimen Köstlichkeiten für Begeisterungsstürme gesorgt, satt und zufrieden stechen die Teilnehmer an diesem ruhigen Tag in See. So bleiben die Leckereien auch in den Mägen. Beim obligatorischen "Köderfischstippen“ gehen schöne Dorsche an die Paternoster und die Vorfreude steigt. Der größte Dorsch im Hafen kann sich mit 1,08 Meter Länge sehen lassen und einige große Leng flankieren ihn. Mit 1,03, 1,08, 1,13 und 1,18 Meter wird die Topliste noch einmmal ordentlich umgekrempelt. Über und neben den Filetiertischen herrscht gute Stimmung. Auch wenn das Aprilwetter ein traumhaftes Schauspiel abgibt, sind sich dennoch alle einig: Aus Gründen des entspannteren Angelns und größerer Wettersicherheit machen wir das nächste Lengfest im Sommer. Der Termin steht, das nächste Mal können die Teilnehmer die Mitsommernacht erleben! Morgen werden alle noch einmal alles geben, bevor es zum feierlichen Schlussbankett geht.

Letzter Tag

Auch heute erwartet uns die Sonne über Nautnes, die Boote sind klar für den finalen Wertungstag. Die Wiegestelle soll erst um 18:00 Uhr schließen, Wind und Wetter lassen ein ganztätiges Angeln locker zu. Die großen Leng scheinen nach dem Ablaichen den Fressrausch bereits getilgt zu haben und sind unterwegs in die größere Tiefen. Den Fisch des Tages bringt Horst Hoppe an Land. Der Lumb von 85,5 Zentimeter und 6,5 Kilo ist durchaus vorzeigbar. Mit der abendlichen Siegerehrung und dem Abschlussbuffet geht das diesjährige Festival seinem Ende entgegen und wir blicken auf eine ereignisreiche Woche zurück. Ganz besonders gratulieren wir Stefan Horrmann, der am letzten Tag noch den größten Leng mit 1,20 Meter fängt. Somit sichert er sich kurz vor Toreschluss den Turniersieg und die Gewinnerreise im nächsten Jahr. Wir sehen uns auf dem Lengfestival 2014 im Sommer!

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