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06.07.2012
13:54

Der Bjørkelangensjø - ein Traumrevier für jeden Hechtangler!

Über das Hechtangeln in Norwegen kann man sehr viel berichten: Traumhafte Hechtgewässer, super Landschaften und die wilde Natur mit seinen Elchen. Und doch erlebt jeder Hechtangler seinen Urlaub auf eine andere Weise.
Nun zu unserem See, dem Bjørkelangensjø. Der See hat eine Länge von ca. 10 km und eine Breite von ca. 2 km. Dieses Traumrevier besticht durch seine vielen Laichbuchten, Flachwasserzonen und Abbruchkanten. Durch eine Studie des norwegischen Anglerverbands wird bestätigt, dass der See einen hervorragenden Hecht-, Barsch- und Weißfischbestand hat. Angler gibt es hier aber eigentlich keine. Der Norweger selbst hat kein Interesse an solch einem relativ kleinen Gewässer mit „nur“ Hechten…

Nun zur unserer Testreise – Mai 2012 – Ferienhaus „Ihlebek“
Wie vor jeder Testreise setzen wir, Christian Kracke von Angelreisen Hamburg, Testangler Björn und ich uns zusammen, um die letzten Details zu besprechen. Und wie jedes Jahr haben wir immer die gleichen Ziele. Es sollten viele Hechte und natürlich ein paar Meterdamen gefangen werden.

Eine Woche später hieß es das Auto packen und ab nach Hamburg, wo meine anderen Mitstreiter schon warteten. In Hamburg wurden schnell die Autos umgepackt und dann ging es nach Kiel. Nach einer 14-stündigen Fährfahrt nach Göteborg und einer 3-stündigen Autofahrt sind wir endlich in Bjørkelangen (Norwegen) angekommen. Da unserer Gastgeber schon auf uns wartete, wurden wir kurz eingewiesen.
Nachdem wir unsere Ruten montiert hatten, ging es für die ersten fünf Stunden auf den See, um uns einen Überblick zu verschaffen. Natürlich haben wir auch geangelt und waren für die ersten fünf Stunden zufrieden gestellt. Wir konnten Hechte bis 80 cm fangen und viele harte Attacken verzeichnen. Am zweiten Tag konnte Björn am frühen Vormittag sein Versprechen einlösen und überlistete eine Hechtdame von 107 cm auf Spinnerbait. Einige Stunden später hatte Christian einen sehr kräftigen Schlag in seiner Rute. Nach einer 10-minütigen Drillphase verabschiedete sich leider die nächste Hechtdame. Aber was soll´s, denn wir haben schöne Fische bis 93 cm gefangen. Wir konnten den Druck eigentlich ablegen, aber am dritten Tag spielte uns das Wetter einen Streich. Bei fast 30 Grad Celsius im Schatten war es unmöglich tagsüber vom Boot aus zu fischen und wir versuchten unser Glück vom im Schatten liegenden Angelsteg. Kleine Spinner und Köderfische an der Pose brachten uns den einen oder anderen Fisch bis 62 cm. Am Abend, nachdem es kühler wurde, probierten wir es in einer größeren Bucht. Nach unzähligen Würfen erwachten die Hechte schließlich langsam wieder aus ihrem Hitzeschlaf und wir konnten noch ein paar schöne Hechte auf Jerkbaits und flachlaufende Wobbler überlisten.

Am vierten Tag suchten wir den Einlauf eines Flusses auf. Der Einlauf und seine dazugehörige Bucht sahen sehr vielversprechend aus, denn es war alles vorhanden was ein Hecht braucht. Es waren viele Seerosen, Laichkraut und Schilf vorhanden. Und wir sollten Recht behalten, aber das Angeln war nur mit Spinnerbaits und Oberflächenköder möglich. Wir konnten innerhalb von 7 Stunden 41 Hechte fangen, aber die Big Mama war nicht dabei. Abends, bei einem Bierchen berieten wir uns, was wir die nächsten zwei Tage machen. Christian und ich kamen zu dem Entschluss, dass wir es mal beim Schleppfischen probieren sollten. Da es uns beim dreistündigen Schleppfischen auch nicht gelang eine Meterdame zu überlisten, fuhren wir wieder zu unseren Flusseinlauf. Da wir am Tage nur Fische bis knapp 85 cm fingen, ging es nach dem Abendessen wieder dorthin, was sich auch auszahlte. Christian fing eine schöne Mama von 106 cm und ich hatte nach schönen Drills zwei Fische der Meterware verloren. Weil ich aber natürlich total versessen auf einen Meterfisch war, musste am siebten Tag eine Hechtdame her. Wie immer wurden tagsüber schöne Fische gefangen, aber der Meterfisch war wieder nicht dabei. Da wir am Samstag früh abreisten, konnten wir nicht mehr bis in die Nacht fischen (Mittsommernacht). Björn schlug vor, bei uns um die Ecke noch einmal die Bucht für zwei Stunden zu befischen. Nach mehren kleinen Hechten bekam ich doch noch einen harten Ruck in meiner Rute. Und es sollte sich bewahrheiten, es hing eine Meterdame von 104 cm am Band. Alle drei waren nun happy und wir beendeten das Angeln. Am Haus angekommen, entluden wir das Boot und zählten bei einem Glas Wein unsere Hechte, die wir in dieser Woche gefangen haben. Es waren stolze 170 Fische und drei davon haben die Metergrenze überschritten. Samstagmorgen wurde schnell, das Auto gepackt, um schnell noch mal den See für unsere nächste Testreise für das nächstes Jahr anzuschauen. Von da aus ging es wieder Richtung Heimat, wo unsere Frauen und Kinder warteten.

Ein besonderer Dank gehört unserem Vermieter Trond, der uns ein perfektes Haus überlassen hat. Natürlich gehören auch zwei ausgezeichnete Angelboote dazu.

Weitere Infos könnt Ihr über Christian Kracke von Angelreisen Hamburg erfahren.

Ködertipp für das Frühjahr:
Spinnerbaits, flach laufende Wobbler, Gummifische mit Krauthaken und natürlich Jerkbaits.
Wer es lieber ruhiger angehen möchte, hat auch mit Köderfisch gute Erfolge.

Denkt bitte an das Catch & Release

Gruß
Thordes Harwich

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