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14.09.2011
17:27

Glomma - "Hausaufgaben" fast erfüllt

Udo mit 90er Esox

Seit 20 Jahren plant  bzw. organisiert Udo S. Angelreisen. Alaska, Kanada (Yukon,B.C.,Ontario), Schweden, Irland, Finnland und auch Kurztrips an die Boddengewässer rund um die Inseln Rügen und Usedom waren zumeist lohnenswerte Ziele, wenn es darum ging, seinem Lieblingsfisch, dem Hecht erfolgreich nachzustellen.

In diesem Jahr (Ende Mai) wurden erstmals Norwegens „süße Geheimnisse“ an dem längsten und breitesten Fluss Norwegens, der Glomma, in Angriff genommen.

Stress war ein absolutes Fremdwort für die Anreise in dieses nordische Angelrevier. Im Charakter einer Kreuzfahrt ging es in einer gut 20stündigen Fährüberfahrt  mit der Colorline Magic von Kiel nach Oslo. Vom Hafen in Oslo  war es nun nur noch ein Katzensprung von knapp 30 Kilometern bis zu unserem gebuchten Ferienhaus „Haus Stranda“, in der Nähe des Städtchen Fetsund.

Aufgrund der kurzen Anreise konnte bereits der Samstag (eigentlich immer nur von uns als reiner Anreisetag gesehen) als erster Angeltag genutzt werden.
In den Nachmittagsstunden ging mit den 30-PS motorisierten Booten auf der Glomma  flussabwärts in den Mündungsbereich des Oyeren. Ferienhausbesitzer Gunnar hatte uns auf der Gewässerkarte einige Hot Spots gezeigt. Bereits der erste Stopp war ein Volltreffer, denn schon die ersten Würfe brachten schöne und kampffreudige  Hechte bis 85 Zentimeter an die Angelruten.
An diesem ersten Stopp verabschiedete sich leider eine „Big Mama“ unmittelbar am Bootsrand. Die gewaltige Hechtdame von mindestens 20 Pfund hatte den Wobbler von Angelfreund Marcus bis zur letzten Kurbelumdrehung verfolgt. Diese erste Angelstunde zeigte das Potenzial dieses riesigen Angelreviers an der Glomma prächtig auf. Ich selbst, konnte fünf stattliche Hechte, der größte maß genau 90 Zentimeter, in dieser ersten Stunde überlisten. Speziell der Mündungsbereich in den See Oyeren zählt zu den fischreichsten Strecken des über 600 Kilometerlangen  Flusses.
Leider sollte es in den nächsten Tagen nicht so weitergehen. Am nächsten Vormittag zog ein kräftiges Gewitter auf, es folgte ein Temperatursturz mit Regen und starken Windböen. Ohne einen einzigen Biss verlief dieser Angeltag, welchen wir durch das lause Wetter schneller beenden mussten, als wir es eigentlich gedacht hatten. Das der Wind noch zulegen konnte, diese Erkenntnis sollte uns leider der ganze Montag liefern. Am Dienstag flüchteten wir vor dem Wind in Richtung Landesinnere. Hier in der Region Hemsedal,  zeigte sich das Wetter ein bisschen ruhiger und die Strecke von Gol in Richtung Valdres lieferte in den Regenpausen  herrliche Landschaftseindrücke. Ab Mittwoch ging es wieder aufwärts mit dem Wetter und auch die Hechte und Barsche hatten am Nachmittag das schlechte Wetter, das ihnen  anscheinend auch noch am Vormittag auf dem Magen zu schlagen schien, vergessen.

Krönender Abschluss für unsere 5-köpfigen Gruppe sollte dann aber noch der Freitag mit 27 Hechten, drei Barschen bis 43 cm und einem gewaltigen und fetten Rapfen von fast 70 Zentimetern werden. Fast hätten wir unsere „Hausaufgaben“ komplett gelöst, doch der noch andere im Fluss heimische Räuber, namens Zander,  ging im Drill in den letzten Angelminuten auf Norwegens Boden  verloren. Leider konnten wir in diesem Trip keine „Big Mama“ überlisten, als positiv gilt es aber die Durchschnittsgröße der kampffreudigen Hechte zu erwähnen, die meisten Räuber konnten eine Länge zwischen 75 und 85 Zentimetern  vorweisen. Die Bisswunden an den Flanken verrieten die Anwesendheit älterer, fetterer und größere „Verwandte“ und sie geben berechtigt  Hoffnung auch noch in Norwegen die magische Metermarke im nächsten Trip knacken zu können.  
Viele Grüße aus Unterfranken
Udo S.

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