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11.04.2011
09:04

12. Südnorwegen Pokalangeln Farsund

Ungewöhnliche Bedingungen erwarteten unser Gäste beim diesjährigen Frühjahrsfestival. Wie aus der "anglerischen Not" doch noch ein Erfolg werden konnte.

Eine Woche Angelfestival der eher ungewöhnlichen Art liegt hinter uns. Norwegen zeigte sich zum 12. Südnorwegen-Pokalangeln erstmalig von seiner schwierigsten Seite. Widrigkeiten wie Nebel, Wind und Regen machten das Angeln ebenso schwer wie ein massenhaftes Auftreten von Ringelwürmern was in übersatten Fischen resultierte.
Lesen Sie wie die Stimmung unter den Gästen dennoch hervorragend war und wie es kam dass mehr Meerforellen als Dorsche gefangen wurden.

1. Tag, 2. April: Übertroffene Erwartung und komfortable Voraussetzungen

Aufgrund der Werfliegezeit der Superspeed 1 der Fährgesellschaft Colorline durften alle Festivalteilnehmer bereits in der Nacht vom 1. zum 02.04. anreisen. Etwa gegen 3:00 Uhr Nachts waren alle angekommen und konnten endlich schlafen gehen.

Viele unserer Gäste wussten bereits, dass das Fasund Resort einen hohen Komfort und einen sehr guten Service bietet... aber bereits beim Bezug der Ferienhäuser wurden die Erwartungen schon weit übertroffen. Kaum zu glauben, dass man bei einem Angelurlaub so luxuriös wohnen kann.

Durch die frühere Anreise konnten wir so bereits einen Tag eher als geplant das Revier um Farsund erkunden. 

Wir – das Team von Angelreisen Hamburg, Thomas und Christian - waren bereits vor Ort und hatten so schon alles Notwendige vorbereitet. 

Trotz wenig Schlaf versammelten sich die ersten Ungeduldigen voller Vorfreude bereits gegen 9:00 Uhr am Steg und konnten die Bootsübergabe kaum noch erwarten. Auch diese wird hier überaus professionell durchgeführt, wobei viel Wert auf eine genaue Erklärung der Technik und die Sicherheit auf See gelegt wird.

Nachdem alle Ihre Boote übernommen hatten, wurden die Teilnehmer in kleinen Gruppen individuell eingewiesen. Hierbei wurde je nach vorhanden Vorkenntnissen über die unterschiedlichen Angelmöglichkeiten hier in den Gewässern Farsunds informiert.

Gegen Nachmittag bei leichtem Nebel konnten schon die ersten kurzen Ausfahrten unternommen werden. Einige Dorsche bis 65 cm waren das Ergebnis dieser ersten Erkundungstouren. Andere wollten die relativ kurze Zeit lieber beim Angeln vom Ufer nutzen. So wurde unter anderen die erste Meerforelle gelandet. 

Die Wetteraussichten für Sonntag, dem ersten Wertungstag, lassen uns hoffen bereits morgen die bekannten Untiefen Kletten und Låmekletten vor den Schären problemlos zu erreichen.

2. Tag, 3. April: Aller Anfang ist schwer

Nebel am Morgen. Die Ausfahrt muss warten...

Die Wettervorhersage versprach nur leichten Wind, also die besten Vorraussetzungen um zu den Erfolg versprechenden Köhlerplateaus hinaus fahren zu können.

Voller Tatendrang beluden die meisten Teilnehmer ihre Boote also schon am frühen Morgen. Mit dem ersten Tageslicht zog unvermittelt erneut dichtester Nebel auf und machte jede Ausfahrt unmöglich. Aus Sicherheitsgründen konnten wir so leider nicht vor 10:00 Uhr aufbrechen.

Leider zeigte sich, dass die Dünung auf offener See durch den Wind der Vortage doch noch relativ hoch war. Nur die wirklich Seefesten unter uns versuchten so Ihr Glück außerhalb der Schären, mussten aber auch nach kurzer Zeit feststellen, dass die Angelei dort eher anstrengend als erfolgreich war.

Geangelt wurde also hauptsächlich wieder „nur“ zwischen den Schären in den ruhigeren Buchten.

Zu unserer aller Überraschung war die Angelei am heutigen Tage mehr als schwierig! Es zeigten sich kaum Fischanzeigen auf unseren Echoloten und entsprechend gab es auch nur sehr wenige Fischkontakte – sehr ungewöhnliche hier in Südnorwegen zu dieser Jahreszeit.

Am Abend ließen einige diesen Angeltag noch beim Fischen vom Steg bis in die Dunkelheit ausklingen.

Dennoch wurden die Geduldigsten unter uns dann mit einigen Pollacks und Dorschen für ihre Ausdauer belohnt.

Heute wurde fast ausschließlich mit Kunstködern gefischt. Es ist durchaus vorstellbar, das momentan Naturköder erfolgreicher sein könnten. Wir wollen also morgen mehr auf Garnelen und Fischfeten setzen.

Petrus! Wir wollen morgen KEINEN Nebel und auch keinen zu starken Wind!

3. Tag, 4. April: Köhler, Leng, Pollack und Wittlinge – aber wo sind die ganzen Dorsche?

Südnorwegen Vielfalt - Leng, Köhler, Pollack, Dorsch, Wittling

Aufgrund des perfekten Wetters bereits am Morgen fuhren alle Teilnehmer schon vor 8:00 Uhr hinaus zu den Fangstellen im offenen Atlantik hinter den Schären. Seelachse satt, das war das Ziel.

Leider waren die Köhler nicht an allen viel versprechenden Stellen anzutreffen, dennoch gelang es einigen die Schwarmfische zu orten und folglich auch zu fangen.

Mehrere Kisten schöner Seelachse wurden bei der abendlichen Zusammenkunft am Filetierhaus präsentiert. Außerdem wurden einige schöne Pollacks, Wittlinge und kleinere Leng gelandet. Auch heute war es nicht gerade einfach den eigentlichen Zielfisch des Festivals, den Dorsch, an den Hacken zu bekommen, dennoch wurden vereinzelt welche gefangen.

Wir vom Team Angelreisen haben uns deshalb für die nächsten Tage vorgenommen mit Naturködern die Dorsche in größeren Tiefen zu suchen.

Am Abend hielten wir für Interessierte noch eine kleine Einweisung in das Fliegenfischen am Steg ab. Überraschender Weise nahm keine der begehrten Meerforellen, sondern eine schöne 38er Scholle die Fliege!

Wieder hat sich gezeigt, dass beim Angeln alles möglich ist. Das ist ja gerade das schöne an unserem Hobby!

Die Wetteraussichten für morgen sind zwar leider durchwachsen – leichte Brise und vielleicht Regen - aber wer weiß, vielleicht wird es ja doch wieder möglich sein die Seelachsplateaus zu erreichen...

 

4. Tag, 5. April: Norwegen zeigt sich von seiner rauen Seite

Demotiviert durch Petrus

Leider war das Wetter heute unser zentrales Thema. Stundenlanger Dauerregen, gepaart mit einer heftigen Brise, hat selbst die zähesten Seemänner unter uns früher oder später zermürbt.

Konzentriertes Angeln in durchnässter Unterwäsche hält eben keiner lange durch...

Mache nutzen die Zeit, bis Ihre Klamotten im zentralen Trockenhaus getrocknet waren, für einen Mittagschlaf und konnten so das Defizit der letzten Tage wieder ausgleichen.

Wenige trotzten den Umständen und kompensierten den durchnässten Tag mit guten Köhlerfängen. Darüber hinaus wurden wieder Einzelexemplare wie Pollack, Schellfisch und Rotbarsch gewertet.

Auch beim leichten Naturköderangeln in geschützten Buchten wurden ausdauernde Angler auch einmal mit Plattfischen, Wittlingen und kleinen Dorschen belohnt.

Unsere Brandungsangler angelten in den Abendstunden  noch einige Fische vom Steg.

Wesentlich besser als der Angeltag selbst verlief der beim Festival traditionelle Grillabend. Endlich ohne Regen konnten wir dort gemeinsam Bratwürste grillen und bei einem guten Bier die schwierigen, anglerischen Begebenheiten dieser Woche ausführlich diskutieren.

Nach wie vor finden wir es unerklärlich, wo die Fische sind oder warum sie sich so beißfaul verhalten.

Offensichtlich weiß selbst der offizielle norwegische Seewetterbericht nicht wirklich wie das Wetter morgen werden soll. Zwischen späten Nachmittag und frühen Abend wurden dort die Vorhersagen ständig verbessert - was uns natürlich hoffen lässt.

 

5. Tag, 6. April: Vielleicht stehen sie ja doch im Flachen...

Die Dünung wurde im Laufe des Tages immer weniger

Nachdem uns das Wetter gestern einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte, zeigte sich Südnorwegen heute wieder von seiner milden Seite.

Weil uns der mäßige Wind das Rausfahren ins offene Meer ermöglichte, entschieden wir uns die Dorsche im tieferen Wasser zu suchen. Auch weitere Gruppen folgten unserer Idee und angelten ebenfalls mit Naturködern in Wassertiefen zwischen 60 und 100 Metern.

Leider wurden unsere Bemühungen nicht einmal mit nur einem einzigen Biss beloht, nach mehreren erfolglosen Stunden führen wir zurück ins Farsund Resort.

Nach und nach trafen dann auch die Festivalteilnehmer ein. Es zeigte sich, dass sich die Dorsche in flacheren Buchten herumtreiben. Mehrere Fische um die 55 cm wurden mit kleinen Kunst- und Naturködern gefangen.

Anscheinend stehen sie ja doch im Flachen!

Auch die Seelachschwärme wurden erneut angefahren, sodass noch bis in den Abend filetiert wurde.

Wie bereits die letzten Abende auch, angelten manche noch bis in die Dunkelheit vom Steg, oder blinkerten auf Meerforellen. Andre Schröder gelang es so zwei wunderschöne Meerforellen um die 40cm auf Wobbler zu landen.

Morgen soll es deutlich windiger werden, deswegen haben wir uns vorgenommen, ruhigere Buchten aufzusuchen um auf Dorsch, Plattfisch und Meerforelle zu angeln.

 

6. Tag, 7. April: Mehr Meerforellen als Dorsche!

Konzentriertes Fischen auf Meerforellen...

Sonnenschein aber Windgeschwindigkeiten vom 12 m/s machte die Entscheidung wo und wie heute geangelt werden musste zwar leicht aber die Fangaussichten nicht unbedingt besser.

Die starken Böen ließen sinnvolles Angeln nur wirklich in vom Wind geschützten Buchten, die relativ weit ab vom offenen Wasser lagen, zu.

Manche von uns konzentrierten sich weiter auf Dorsch, während andere die Gelegenheit erkannten, die Angelmethode umstellten, und mit leichtestem Geschirr vermehrt auf Meerforellen angelten.

Ein weiteres mal war der Dorsch nur extrem schwer und selten an den Haken zu bekommen. Nur einige wenige Exemplare bis maximal 51 cm waren das heutige Ergebnis.

Auf Meerforellen wurde zum Teil mit Blinkern oder Küstenwobblern geschleppt oder es wurden die vermeintlichen Standplätze im Uferbereich, dort wo das Wasser sich in der Sonne schon erwärmt hatte, gezielt angeworfen.

Insgesamt konnten so neun schöne Forellen ins Boot geholt werden. Erstaunlich war nicht nur, dass somit mehr Meerforellen als Dorsche gefangen wurden, sondern auch, dass der schwerste Fisch des Tages dann schließlich eine Meerforelle mit knapp 3 Pfund war.

Morgen ist dann bereits der letzte Tag der Wertung gekommen, die etwa gegen 15:00 beendet sein wird. Wieder ist starker Wind angesagt, der eine Ausfahrt auf das offene Meer wohl erneut unmöglich machen wird. Die restlichen Teilnehmer packten also schon am Abend auch noch Ihre Kisten in Sachen Meerforelle um...

Eines aber sollte für morgen keiner übersehen:

Der 1. Preis des diesjährigen Pokalangelns hier in Südnorwegen geht an denjenigen, der am Ende der Woche das größte Gesamtgewicht aus drei unterschiedlichen Fischarten zur Waage gebracht haben wird. Aufgrund der relativ geringen Gewichte der Fische, die bisher gefangen wurden kann morgen beinahe jeder nur mit dem Fang eines 2-3 kg Fisches diesen Wettbewerb noch für sich entscheiden! Normalerweise sollte das in Norwegen doch nicht wirklich ein Problem sein!? Normalerweise...

 

7. Tag, 8. April: Fische und Feiern am letzten Tag

Der Wind entwickelte sich zu einer steifen Brise

Wie vom norwegischen Wetterdienst angekündigt, frischte der Wind übernacht noch weiter auf und entwickelte sich zu einer steifen Brise.

Selbst in die geschützten Bereiche der Fjorde trauten sich nur wenige Gruppen. Andre und Jörn nützten den letzten Wertungstag um noch zwei weitere schöne Meerforellen beim Schleppen zu fangen.

Andere fischten erneut mit kleinen Naturködern auf Dorsch, um vielleicht doch noch am letzten Tag die Wertung für sich entscheiden zu können - ein einziger Fisch von nur ca. 2 kg könnte ja schon reichen....

Als gegen 15:00 Uhr die letzte Gruppe ihren Fang präsentierte stand die Entscheidung fest. Obwohl Thomas Sven und Dirk noch eine stolze Strecke Plattfische und Dorsche landen konnten, änderte sich das Gesamtresultat nicht mehr.

Um 19:00 Uhr fand dann die Siegerehrung im Restaurant vom Farsund Resort statt. Anschließend ließen wir uns von unseren Gastgebern mit dem „Großen norwegischen Abschlussbuffet“ verwöhnen. Danach klang der Abend noch bei dem einen oder anderen Bier und bei netten Gesprächen über das schönste Hobby der Welt gemütlich aus.

Fazit:

Leider zeigte sich die Angelei in dieser Woche als eher unbefriedigend. Zum einem war das Wetter leider nicht optimal und außerdem schien es aufgrund des sehr langen Winters wohl 1-2 Wochen zu früh gewesen zu sein!?

Wir von Angelreisen Hamburg wollen natürlich das Optimale aus so einer Festivalwoche herausholen und werden deshalb 2012 den Termin nach hinten verschieben.

Das 13. Südnorwegen Pokalangeln wird sicherlich wieder hier im Farsund Resort stattfinden. Der Service und die Bedingungen hier sind einfach top! Danke an dieser Stelle an unsere Gastgeber!

Momentan steht der genaue Termin noch nicht fest und wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. 

Aus Farsund berichteten Thomas und Christian von Angelreisen Hamburg

 

Hier eine Auflistung der glücklichen Gewinner des 12. Südnorwegen Pokalangelns im Farsund Resort:

1. Preis:
Andre Schröder
„Größtes Gesamtgewicht aus drei Fischarten“
Pollack - 1,76 kg, Dorsch - 1,28 kg, Meerforelle - 1,24 kg
Freireise für 2 Personen zum 13. Südnorwegen-Pokalangeln 2012

2. Preis:
Frank Dräger
„Schwerster Fisch“
Pollack – 63 cm - 1.84 kg
Einen Daiwa Überlebensanzug „Flotation“

3. Preis:
Jörn Steek
„Schwerster Pollack“
Pollack 53 cm – 1,20 kg
Eine Redington Fliegenrute „Crosswater“, komplett mit Rolle und Schnur

4. Preis:
Dirk Lönne
„Meisten maßigen Fische“ (spezielles Festival Maß)
11 maßige Fische
Eine Bootsrute von Daiwa, „Sealine Jigger“, 30 lbs, 2,70m/ mit einer
Sammlung geeigneter Vorfächer und Zubehör.

5. Preis:
Sven Marxen
„2. größtes Gesamtgewicht aus drei Fischarten“
Pollack – 1,00 kg, Dorsch – 1,14 kg, Köhler – 0,92 kg
Eine Daiwa Stationärrolle, „Emcast SW 4500“ 

6. Preis:
Gottfried Kretschmer
„2. schwerster Fisch“
Leng – 74 cm – 1,82 kg
Eine Cormoran Bootsrute „Giga Fighter“, 80-400 g, 2,40 m/ mit einer Sammlung geeigneter Vorfächer und Zubehör

7. Preis:
Frank Rump
„2.schwerster Pollack“
Pollack 48 cm – 1,12 kg
Ein Cormoran Seesack „Aqua Safe“ – wasserdicht für’s Boot - und eine Sammlung aus diversem hochwertigen Angelzubehör

8. Preis:
Günther Lenker
„3. schwerster Fisch“
Dorsch – 54 cm – 1,42 kg
Eine Sammlung aus diversem hochwertigen Meeresangelzubehör

9. Preis:
Angelika Kretschmer 
„4. schwerster Fisch“
Leng – 64 cm – 1,30 kg
Eine Sammlung aus diversem hochwertigen Meeresangelzubehör

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