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20.09.2010
10:10

Gute Fänge im September

Die Saison am Skarnsundet neigt sich langsam dem Ende zu, die Temperaturen liegen meistens bei rund 13 Grad, aber unseren Gästen wird ganz warm ums Herz. Große Schwärme von Heringen sind mit den kühleren Wassertemperaturen in den Skarnsundet gezogen, gefolgt von großen Dorschen und Seelachsen.

Tagesfänge von 100 Fischen und mehr sind im Moment keine Seltenheit und auch die Artenvielfalt lässt nicht zu Wünschen übrig. Seehechte bis 7 Kilo, schöne Leng, Rotbarsche und riesige Wittlinge bis 60 cm Länge füllen die Fischkisten der Angler. Auch die Sportangler, die nicht unbedingt Kiloweise Fisch mit nach Hause bringen wollen kommen voll auf ihre Kosten. In Tiefen von nur 20-60 Metern haben wir in den letzten Tagen viele Seelachse bis 6 Kilo und schöne Dorsche fangen können. Erfreulich bei diesen Wassertiefen ist, dass sich die Fische problemlos wieder zurücksetzten lassen.

Hat man einen Heringsschwarm gefunden sind die großen Dorsche auch meistens nicht weit entfehrnt. Teilweise pflücken die Dorsche sich die Heringe in nur wenigen Sekunden vom Heringspaternoster! Schickt man nun einen ganzen Hering am schweren Jigkopf auf Tauchfart, lässt ein wehementer Biss nicht lange auf sich warten. Auch die großen Seehechte wurden auf diese Art und Weise gefangen. Ansonsten fangen silberne Pilker zwischen 50-150 Gramm immer ihre Fische, aber auch ein Versuch mit Gummifischen lohnt sich immer. Grade die Dorsche scheinen eine Vorliebe für die Gummiköder zu haben. „Speedjiggen“ ist absolut tötlich auf die größeren Seelachse, auf Gummimaks und Paternostermontagen fängt man eher die kleineren Fische. Hat man es eher auf Schellfische,Wittlinge und Rotbarsche abgesehen haben sich Naturköder bewährt. Kleine Stücke von einem Hering oder einer Makrele, angeboten an einer simplen Paternostermontage mit 1/0-5/0 Haken reichen für diesen Zweck aus.

Der Tidenhub spielt im Moment eine große Rolle, denn nur mit viel Bewegung im Wasser ist die Fischweid so richtig gut. Zur Zeit haben wir einen Unterschied von Rund 3 Metern zwischen Niedrig- und Hochwasser. Eine Tidentabelle ist hier am Skarnsundet immer eine große Hilfe und ist ein guter Indikator für die Beißfasen der Fische.

Jetzt stehen uns noch 3 intressante Wochen hier am Skarnsundet bevor und wir rechnen jeden Tag mit neuen Überraschungen. Vielleicht ist mal wieder ein großer Heilbutt dabei, wer weiß. Zum Ende der Saison werde ich noch einmal Berichten und hoffentlich ein paar schöne Fische vorzeigen können. Im Moment werden wir jedenfalls mit Fangfotos überhäuft. Gut so!

Tight lines, Kevin Hobbins


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