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02.12.2009
00:00

Glomma - Hechtalarm im Angelurlaub in Südnorwegen

Hechtalarm! Hier wird´s für jeden Köder gefährlich!

Anfang Juni 2008 war es soweit. Unser Angelurlaub konnte nach einer reibungslosen Anfahrt per Expressfähre von Frederikshavn nach Göteborg und kurzer Weiterfahrt in Richtung Oslo nun endlich an der Glomma beginnen.

An unserem Öffnet externen Link in neuem FensterFerienhaus Guttersrud nahm uns Ole, unser sympathischer und humorvoller Vermieter, freundlich in Empfang und gab uns sogleich Tipps für fangträchtige Angelstellen. Zusammen mit dem hervorragenden Kartenmaterial von angelreisen.de und unserer mitgebrachten Ködervielfalt waren wir also bestens gerüstet.
Unsere Vorfreude wandelte sich erst in Nervosität. Aus Nervosität wurde helle Aufregung, aus Aufregung wurde schließlich... HECHTFIEBER!
Das Hechtfieber ließ bis zuletzt auch nicht bei Semmy und mir nach und hielt auch noch nach unserer Rückkehr einige Tage an. Aber langsam und zurück zum Anfang.

Zu Beginn befischten wir den hausgegenüberliegenden Seitenarm. Hier war es absolut windstill, die überhängenden Büsche und die im Wasser liegenden Äste verrieten uns: Hier wohnen Hechte! Ob mit Blinker in gold- oder silberfarben, ob mit gezupften Köderfisch- ganz egal- die Bisse kamen brutal hart, obwohl zumeist kleinere Hechte an unsere Köder gingen.
Wir verließen also das Kinderzimmer und wechselten auf die Glomma. Hier schleppten wir Wobbler und Blinker(!) etwa 10m vom Ufer entfernt stromaufwärts. Diese Bisse waren jetzt noch härter, die relativ straff eingestellten Bremsen kreischten um die Wette. Da die Hechte sich stets mit der Strömung abwärts treiben ließen, um mehr Schnur zu nehmen, ließen wir uns mit dem Boot ebenfalls hinuntertreiben. So stellten wir regelmäßig schöne Exemplare.

Gleichsam wirkungsvoll war das Schleppen stromabwärts(!). Nach unserem Gefühl verhielten sich die Hechte jetzt noch aggressiver. Kaum hatte ein Hecht danebengeschnappt oder sich losgeschlagen schoss der nächste heran, um sich den Köder zu greifen. In einigen Fällen hatten wir sehr gute Exemplare an den Ruten. Aber wie ein Sprichwort sagt: Der Fisch, den man nicht fängt, ist immer riesig! Schon nach drei Tagen war mein Lieblinswobbler übersät von Kratzern der messerscharfen Esox-Zähne.
Es wurde dann mal Zeit, nach Bingfossen zu fahren, um dort Forellen und Äschen zu befischen. Bei stets schönem Wetter ist es immer ein angenehmes Gefühl, mit der Wathose in einem fischreichen Fluss zu stehen. Wir konnten Barsche, Forellen und einige Äschen überlisten.

Berauscht von der atemberaubenden Natur, den zahlreichen Hechtfängen und schönstem Wetter mussten wir wehmütig nach einer Woche einpacken und heimkehren. Aus dem akuten Hechtfieber ist zu Hause ein dauerhafter Glommavirus geworden.


Sven und Semmy Norwegen im Juni 2008

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