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27.08.2009
18:26

1. Lengfestival Westnorwegen 2009 in Nautnes

Lang - länger - am längsten! Hol Dir den Leng!

Vom 24.06.09 – 01.07.09 fand das erste Lengfestival von Angelreisen Hamburg in Westnorwegen statt.

Dieses Angelfestival wurde in Kooperation von Angelreisen Hamburg, vom Angelgerätehersteller Daiwa/Cormoran, von der Redaktion Rute&Rolle und der Reederei Fjordline organisiert.
Mit der bekannten Meeresangelanlage „Nautnes Fiskevaer“ wurde der perfekte Austragungsort für solch ein Event gefunden. Die komfortable Anlage liegt ca. 1,5 Autostunden nord/westlich vor Bergen direkt am Meer.

Die schönen Apartments mit Meerblick, die große Bootsflotte (ausgestattet mit Echolot/Plotter!) und der einzigartige Service vor Ort (vielen Dank an Heinz!) waren die besten Voraussetzungen das Festival zu einem vollen Erfolg werden zu lassen.

Die Fährüberfahrten mit der Fjordline, inklusive des üppigen skandinavischen Buffets und dem unterhaltsamen Abendprogramm, brachten die Sportsfreunde - zum Teil „unausgeschlafen“ - nach Bergen und zurück.

Der Hauptpreis in Form einer Freireise für zwei Personen inkl. Fährpassage zum 2. Lengfestival 2010 in Nautnes garantierten spannende Angeltage.
Daiwa/Cormoran und Rute&Rolle steuerten hochwertige Preise wie z.B. die Elektrorolle „Tanacom 500 S“ , Ruten und Jahresabos und vieles mehr für die Gewinner mit bei.

Die 31 Teilnehmer wurden von den Daiwa/Cormoran -Teamanglern Horst Hennings (amtierender Deutscher Meister im Meeresfischen) und Heiner Giesel (Daiwa/Cormoran Norddeutschland) sowie von den beiden Angelreisen Hamburg Mitarbeitern Christian Kracke und Haiko Stephan betreut. Unser Team legte dabei größten Wert auf eine enge Betreuung unserer Festivalgäste.

Die Chronologie:

Anreise
Bereits am Dienstag, den 23.06.09 ging es mit der Fjordline um 14:30 Uhr ab Hirtshals Richtung Bergen los:

Diese ca. 18 stündige Fährüberfahrt hatte viel zu bieten. Um 18:00 Uhr trafen sich alle Teilnehmer in einem separaten Bereich des Buffetrestaurants und erhielten erste Informationen über den Ablauf des Festivals. Danach lernte man sich bei dem im Reisepreis enthaltenen Abendessen kennen. Das fisch- und fleischreiche Buffet fand in Kombination mit Freibier, Wein und anderen Getränken rege Annerkennung.
Im Anschluss spendierte die Fjordline noch für jeden ein Freigetränk an der Bar – für den Einen oder Anderen Auftakt für eine Nacht mit wenig Schlaf…

1. Tag
Mittwochmorgen Ankunft in Bergen:

Der Morgen lachte und gab uns einen kleinen Vorgeschmack auf eine absolute Wonnewoche mit viel Sonne und wenig Wind!
Alle Teilnehmer fuhren nun zur Anlage, erhielten von unserem Betreuer Heinz ihre Schlüssel und hatten nun Zeit sich in ihren Apartments einzurichten.
Um 14:00 Uhr fand die offizielle Begrüßung in der Anlage statt. Bei Lachshäppchen und Kaffee erhielten alle Teilnehmer eine vorbildliche Einweisung von Heinz - Sicherheit, Boote, Benzin, Unterkünfte, Sauberkeit, Fangplätze – es wurde wirklich nichts ausgelassen!
Danach hatte Daiwa/Cormoran das Wort. Horst Hennigs und Heiner Giesel überraschten mit der Nachricht, daß alle Bootsgruppen im Laufe des Festivals für 1–2 Tage fertige Kombos aus erstklassigen Daiwa-Ruten (z.B. Sealine-Z Interline Norway Bootsrute) und -Elektrorollen (z.B. Hyper Tancum 600FE) zum Testen mit aufs Meer nehmen durften. Bei den großen Tiefen vor Nautnes (bis zu 350 Metern… wer mag) bieten sich die Daiwa-Elektrorollen hervorragend an! Alleine die Köderkontrolle lässt sich mit Hilfe dieser Rollen viel schneller und leichter ausüben. Viele Skeptiker durften das so am „eigenen Körper“ erfahren und waren anschließend überzeugt!
Nun war es endlich Zeit um in See zu stechen. Da der erste Wertungstag aber erst der Donnerstag war, wurde der Nachmittag genutzt um bereits erste Erfahrungen zu sammeln und um Köderfische (Makrelen, Köhler etc.) zu fangen.

2. Tag
Der Startschuss am Donnerstag:

12 Boote verließen den Hafen von Nautnes mit nur einem Ziel – dem LENG.
Eine Bootsgruppe war schon eine Woche früher als der Rest der Teilnehmer nach Nautnes gereist und berichtete von einem 14 kg Fisch den Annamaria Meyer über die Planken ziehen konnte. Der Jagdinstinkt war geweckt.
Und tatsächlich gelang es Sascha Gräf bereits an diesem Tag einen Leng von 152 cm Länge und 16,2 kg beim alltäglichen Wiegen am Abend vorzuzeigen! Die Messlatte wurde damit also schon sehr hochgesteckt. Ansonsten wurden schöne Lumb bis 5 kg, Dorsche, gute Pollack und Köhler gefangen.

3. Tag
Am Freitag brachen die meisten Angler bereits sehr früh zum offenen Meer auf:

Bei spiegelglatter See und Temperaturen bis 25 Grad wurden aussichtsreiche Kanten und Gräben befischt. Alle Bootsgruppen fischten weit verteilt auf dem extrem weitläufigen Revier vor Nautnes. Die eingeschweißten Seekarten auf allen Booten zeigten eine Vielzahl von Hotspots auf…
Beim Wiegen an diesem Tage wurde bereits der schwerste Lumb des Festivals vorgezeigt. Ulf Reimer stellte seinen 6,98 kg schweren und 86 cm langen Lumb vor – Gratulation! Weitere Boote kamen mit guten Fischen an die Anlegestelle zurück - so ein Leng von 13 kg, große Rotbarsche, Dorsche etc..
Später am Abend saßen dann alle in der milden Sommernacht beim „Reker“ (Garnelen) pulen und fachsimpeln draußen zusammen. Die zwei von Heinz mitgebrachten 10kg Kartons waren schnell verputzt.

4. Tag
Auch an diesem Tag (vorweg genommen die ganze Woche!) zeigte sich Norwegen von seiner schönsten Seite:

30 Grad, Sonnenschein, spiegelglatte See und dazu die perfekte Drift. Das Angeln bei diesen Wetterbedingungen brachte sehr viel Spaß, aber die „richtigen“ Fische (Leng) zu erbeuten wurde zunehmend schwieriger. Außer einem 7,5 kg Dorsch, vielen (!) kleineren Lumb und auffallend guten Pollack war dieser Samstag in Sachen „Leng“ nicht so gut verlaufen. Wurde zu flach gefischt? Vielleicht gar zu tief? Wurden die richtigen Systeme benutzt?
Genau um diese richtigen Montagen ging es dann am Abend… Horst Hennigs und Heiner Giesel veranstalteten vor versammelter Mannschaft einen „Knoten-Abend“. Es wurden fängige Montagen geknotet, wichtige Knoten gezeigt und so einige Geheimtricks vom mehrfachen deutschen Meister im Meeresfischen preisgegeben. Abschließend wurde der Film „Abenteuer Nordmeer“ („der“ 175 kg-Heilbutt…!) gezeigt. Horst und Heiner berichten wie es gelang diesen Ausnahmefisch vor Island zu landen. Nach einem langen Abend ging es dann in die Kojen.

5. Tag
Ausgeschlafen und „gut geknotet“ stach die Armada am Sonntag wieder in See:

Sollte der 16 kg-Leng vom Donnerstag tatsächlich der schwerste sein? Sollte das Festival schon seinen Gewinner haben. Um diesen Fisch doch noch zu übertreffen wurde gefischt, gefischt und gefischt!
Alle möglichen Tricks kamen zum Einsatz - Makrelen/Heringe mit Reker, Knicklichtern an den Montagen, sehr kleine oder sehr große Köder, fischen hart am Grund oder auch mal 50 m darüber…
Geschafft und ausgelaugt wurden auch an diesem Tage die üblichen Verdächtigten beim Wiegen vorgezeigt - Lumb&Co in „kleinen“ Ausführungen.
Nun musste eine kleine Aufmunterung her! Heinz teilte mit, dass zum Krebsessen geladen wird. Er hatte die Vortage seine Krebsreusen ausgelegt und etliche der stattlichen Panzerträger erbeutet. Diese tellergroßen Exemplare stellten sich nach abenteuerlichem Zerlegen als wahre Delikatessen heraus und boten uns einen schönen Ausklang des doch anstrengenden Tages.

6. Tag
Der vorletzte Angeltag war angebrochen:

Bei weiterhin Traumwetter (27 Grad) waren wieder alle dabei. Die Drift nahm ein wenig zu. Auf den Booten herrschte gute Laune und auch die Fische wurden wieder größer! Leng bis 15 kg, große Lumb, Rotbarsch mit Gewichten von bis zu 1,6 kg (50cm) etc... jedoch keiner kam die 16 kg-Meßlatte von Sascha Gräf heran.
„Der wird es wohl machen“ - so lautete die einhellige Meinung der übrigen Mitstreiter. Auch die Betreuer und Veranstalter des Festivals glaubten mittlerweile nicht mehr an einen schwereren Fisch. Nautnes sollte eigentlich mehr bieten zu haben in dieser Jahreszeit… aber man konnte natürlich nichts erzwingen. Da das Wiegen am nächsten und letzten Tag bereits um 15:30 Uhr stattfinden sollte – schien eben dies die allgemeine Meinung. Wie man sich doch täuschen sollte...

7. Tag
Dienstag – der letzte Angeltag:

So mancher Teilnehmer hatte das Boot bereits am Vorabend geputzt um einen schönen, entspannten Tag in der wunderschönen Hansestadt Bergen zu verbringen. Vielleicht hätten sie doch lieber weiter fischen sollen? Denn dieser Tag wird bei alle Anwesenden nicht so schnell in Vergessenheit geraten…
Die Wetterbedingungen waren wieder grandios – Petrus muss im früheren Leben ein Naturköderangler aus Westnorwegen gewesen sein!
Die großen Fische vom Vortag bestätigten sich auch heute. Heiner Giesel fing auf dem Betreuerboot einen stattlichen Leng von 14,1 kg, Karola Reiser überlistete mit Kleinködern einen super Pollack von 7,3 kg (!) und 93 cm Länge, viele weitere Lengfische über einen Meter wurden mittags zum letzten Wiegen gebracht.

In der Anlage herrschte gute Stimmung. Die meisten Boote waren im Hafen, es wurde filetiert, gefachsimpelt und bereits fleißig gepackt.
Kurz vor Wiegeschluss - das Veranstalterteam bereitete sich schon langsam auf die abschließende Siegerehrung - fuhr das letzte Boot in den Hafen ein. Die überglücklichen Bernhard Würth, Walter Miksch und Horst Neeb drehten die Rangliste in letzter Minute komplett um. Sie machten das Lengfestival zu dem was von uns geplant war - zum L E N G F E S T I V A L!
Endlich wurden Digitalwaage und Maßband auf ihre Leistungsgrenze hin geprüft:
Leng 22,9 kg / 159 cm, Leng 22,5 kg / 168 cm, Leng 18,9 kg / 145 cm, Leng 11,5 kg / 137 cm, Leng 9,5 / 118 cm!!!! Wow! PETRI HEIL!

Wie man sich vorstellen kann, waren die nächsten Stunden ziemlich konfus. Alle Teilnehmer und Betreuer des Festivals und auch viele Einwohner von Nautnes bestaunten im Innenbereich der Anlage diese schönen Fische. Es wurden etliche Fotos von den erfolgreichen Anglern mit ihren Fischen gemacht. Nach den schweißtreibenden Drills mussten die „armen“ Sieger nun auch noch 20 kg-Fische minutenlang in die Kameras halten… sie waren nun sichtlich mit ihren Kräften am Ende.

Siegerehrung und Abreise:
Nach der Bootsabgabe fanden sich alle um 19:00 Uhr zur Siegerehrung ein:

Heinz hatte mit seiner Frau Gabi ein großes Grillbuffet direkt an den Tischen am Wasser mit vielen Leckereien und Freibier vorbereitet.
Aber natürlich wurden zuerst die Preise vergeben – Reisegutscheine, Ruten, Rollen, Frei-Abos, Lachsseiten, Trostpreise und einiges mehr wurden den glücklichen Siegern überreicht.
Die Freireise selbst ging an den Fänger des schwersten Lengs. Er erhielt außerdem einen Wanderpokal, den er im nächsten Jahr verteidigen darf.

1. Preis - schwerster gefangener Leng - ging an Bernhard Würth - Leng 22,9 kg / 159 cm
Gewinn des Wanderpokals, Freireise zum 2. Lengfestival 2010 in Nautnes

2. Preis - längster gefangener Leng - ging an Walter Miksch – Leng 168 cm / 22,5 kg
Daiwa Elektro-Multirolle „Tanacomm 500S“

3. Preis - größtes Gesamtgewicht aus einem Leng und einer weiteren Fischart – ging an Horst Neeb – Leng 18,9 kg/ 145 cm u. Lumb 2,9 kg / 65cm
Bootsrute „Tanacom Bull“, 2,4 m / 3-800 g

4. Preis - Gruppenpreis für alle Angler eines Bootes – die meisten gefangenen Leng über 80 cm - ging an die Gruppe um Bernhard Würth
Reisegutschein in Höhe von € 250,00, sowie Angelzubehör und Angelvideos

5. Preis - schwerster Lumb - ging an Ulf Reimer – Lumb 7 kg / 86 cm
Daiwa Stationärrolle „Capricorn Pilk 4500J“

Zusätzlich zu diesen 5 Hauptpreisen erhielten die jeweils „Zweitbesten“ der 5 genannten Disziplinen die Preise 6. bis 10. Hier wurden neben weiteren Reisegutscheinen, Angelgeräten von Daiwa, Jahres Abos von Rute&Rolle, Lachsseiten von Nautnes Fiskevaer noch etliche kleine und größere Überraschungen verteilt.
Viele Teilnehmer außerhalb „der Ränge“ wurden für ungewöhnliche Fänge mit weiteren Trostpreisen geehrt. ALLE Gäste erhielten für ihre Festival-Teilnahme eine Medaille zur Erinnerung.

Der Abend war einfach klasse! 25 Grad warm um Mitternacht, Adressen wurden ausgetauscht, Reservierungen für das 2. Lengfestival 2010 entgegengenommen und viele tolle Gespräche wurden geführt – das Ganze bis tief in die Nacht hinein.
Zum Glück konnten (fast) alle ausschlafen. Am nächsten Tag (Mittwoch) ging es erst um 12:30 Uhr mit der Fjordline ab Bergen Richtung Hirtshals schließlich wieder nach Hause.

Angelreisen Hamburg möchte sich bei allen Teilnehmern und Sponsoren für dieses gelungene 1. Lengfestival bedanken!
Wir würden uns sehr freuen alle unsere Gäste auch 2010 wieder beim 2. Lengfestival in Nautnes begrüßen zu dürfen!


Angelreisen Hamburg

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Alle Bilder dieses Berichts:

  • Alle Teilnehmer und Veranstalter des 1.Lengfestival in Nautnes auf einem Blick
  • 'Nautnes Fiskeær' bei Bergen
  • Super Stimmung an Bord der 'MS Bergensfjord' (Fjordline)
  • Strahlender Sonnenschein bei Ankunft in Bergen
  • Betreuerteam: Horst Hennings, Heinz Piejede, Christian Kracke und Heiner Giesel /v.l.
  • Top Einweisung von Heinz!
  • Vorstellung der Daiwa- Elektrorollen durch Heiner Giesel
  • Die Bootsflotte steht bereit
  • Sascha Gräf mit seinem 'fast Sieger - Leng' (16,2 kg / 152 cm)
  • Der größte Lumb des Festivals (nicht der in Grün!): Ulf Reimer 7 kg / 86 cm
  • Reker pulen will gelernt sein
  • Heinz mag kein Bier!
  • Lehrreicher Knotenabend mit Horst Hennings
  • Köderfischbeschaffung im 'Ententeich'
  • Entspanntes Fischen direkt auf dem Atlantik
  • Heiner Giesel mit einem stattlichen Leng (den er kaum halten kann...)
  • Carola Reiser hat mit leichten Gerät diesen tollen Pollack (7,3 kg / 93 cm) bezwungen
  • Bernhard Würth, Walter Miksch und Horst Neeb mit ihren Siegerfischen
  • Gratulation an Bernhard Würth mit seinem Siegerleng von 22,9 kg und 159 cm !!!!
  • Alle Sieger des 1.Lengfestival 2009 in Nautnes - PETRI HEIL
  • Das Sponsorenteam sagt DANKE

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