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20.08.2009
00:00

Glomma - Jetzt sind die Zander dran!

Die Glomma ist nicht nur ein traumhaftes Hecht- sondern auch ein ausgezeichnetes Zanderrevier. Da ich die Möglichkeit hatte, auf Einladung von Angelreisen Hamburg, mit drei Redakteuren aus den Niederlanden die Glomma zu befischen, habe ich mich auf das Vertikalangeln konzentriert. Laut Aussage des Besitzers der Villa Furuholmen soll es in der Glomma sehr große Zander geben.

Das Ziel beim Vertikalangeln ist es, die Standplätze der Zander zu finden. Hat man solch einen Platz gefunden, besteht die Möglichkeit mehrere Zander zu fangen. Oft kommen die Zanderbisse sehr zaghaft, was bedeutet, dass die Fische nur ihre Köder vertreiben wollen. Sollte dennoch einer am Köder hängen, sind sie meistens vorne am Maul gehakt. Meistens gehen diese Fische beim Drill verloren. Wenn man jedoch in der Fressphase der Zander angelt, kommen die Bisse knallhart und die Fische haben ihren Köder voll inhaliert.

Um überhaupt diese Angelart auszuführen, brauchen wir auch die geeigneten Gewässer. Zu meinen Favoriten zählen natürlich große Flüsse wie z.B. die Glomma. Zu beachten sind aber auch tiefe Hafenbecken, Hafeneinfahrten und natürlich große Seen, die mit dem Fluss verbunden sind. Die Plätze, an denen sich die Zander aufhalten, sind Scharkanten und strukturreiche Gewässerböden mit hartem Bodengrund. Da man die Scharkanten und den strukturreichen harten Bodengrund mit einem Echolot orten kann, sollte man den schlammigen Grund meiden (Köder versinkt im Schlamm).

Ab Anfang Juli stehen die Fische schon zwischen 5 m und 8 m Wassertiefe. Weil beim Schleppfischen viele Köder verloren gehen können und ich nicht die genaue Tiefe der Fische bestimmen kann, bevorzuge ich das Vertikalangeln. Beim Vertikalangeln kann man auf engsten Raum den strukturreichen Boden in unterschiedlichen Tiefen besser abfischen, was auch meistens Erfolg bringt.

Welches Gerät brauche ich zum Vertikalangeln: Es sollte eine kurze harte Rute zwischen 1,8 m und 2,1 m sein mit einer durchgehenden Aktion für eine bessere Bisserkennung, wie z.B. die Berkley Vertic. Als Rolle kann ich eine kleine Multi von Abu Garcia empfehlen mit einer geflochtenen Schnur von 8 kg Tragkraft. Gute Wirbel (Berkley) und ein gutes Stahlvorfach (Sevenstrand) gehören natürlich auch dazu, weil immer mit Hechten zu rechnen ist.
Welche Köder zum Vertikalangeln: Als Vertikalköder benutze ich Culprit, Dragin, Bass Assassin, Mann`s, Zoom und Fin S in einer Grösse von 10 cm bis 15 cm, die man in jedem gut sortierten Angelladen bekommt. Die Bleiköpfe sollten eine Größe von 2/0 bis 3/0 haben mit einem Gewicht von 18 gr bis 30 gr. Des Weiteren benutze ich am Schwanzende des Köders einen 4er Drilling, um die Fehlbissquote niedrig zu halten.

Da wir im Juli an der Glomma eine stattliche Menge an Zandern bis 82 cm fingen, hoffe ich Euch ein paar wertvolle Tipps gegeben zu haben.

Gruß

Thordes
Deutscher Hechtangler Club


https://www.angelreisen.de/angelurlaub/norwegen/suesswasser/glomma.htmltliste.php?land=Norwegen&objektort=Region_Glomma

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