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29.07.2009
00:00

Angelurlaub Langeland - ein Rückblick in das Jahr 2008

<dt>„Ja, der Dorschbestand in der Ostsee ist am Ende“… „Nein, wir haben keinen einzigen, mäßigen Dorsch gehabt“… „Auf dem ganzen Kutter nur 3 gerade soeben Maßige“… diese Erzählungen der Kutter- und Kleinbootangler begleiteten uns in der vergangenen Zeit immer häufiger und speziell in den vergangenen Jahren häuften sich die Berichte über das Ausbleiben von nennenswerten Dorschfängen.
Diese Informationen der deutschen und dänischen Meeresangler waren auch für uns Brandungsangler natürlich nicht sonderlich ermutigend.

Der Langeland-Belt, der eigentlich immer ein Garant für eine Erfolg versprechende Fischerei auf Dorsch, auch vom Strand aus, ist, zeigte sich auch im Oktober 2008 von seiner trockenen Dorschseite, doch dafür bissen die Plattfische wie toll.
Auch in diesem Jahr blieben wir am Strand, wir waren im Laufe der Saison oft genug in Skandinavien im Urlaub und auf unseren Geschäftsreisen Boot gefahren…
Unser Brandungs-Tackle füllte eh schon ¾ unseres Autos und so brachen wir schwerst beladen am 18.10. gen Bukkemose im Südosten der Insel auf. Unser traumhaft gelegenes Haus “Ostervang 2“, nur ca. 50m entfernt vom Strand, war der ideale Ausgangspunkt für die folgenden Brandungsansitze, und wir waren gespannt, ob wir unsere hervorragenden Fänge des letzten Herbstes 2007 wiederholen könnten.
Würmer waren schnell organisiert. So kennen wir das, eine perfekte Infrastruktur auf Langeland für uns Angler. Zahlreiche Angelgeschäfte auf der Insel verteilt. Etliche Parkplätze direkt an den besten Stränden mit Boots-Slipp-Plätzen und dazu noch sehr kurze Wege zum Fisch.

Der erste Ansitz abends am Anreisetag verlief dann doch eher ernüchternd. Sollte es auf Langeland doch nur Krabben geben, die einem die Würmer nach kürzester Zeit vom Haken stibitzen? Das konnte es doch nun nicht wirklich sein! An diesem Platz direkt vor unserem Ferienhaus hatten wir doch im vergangenen Jahr hervorragend gefangen… Überfischt? Platte weg? Wir beließen es bei einem ersten kurzen Versuch und verkrochen uns in unser gemütliches Ferienhaus. Kamin an. Whisky raus und Urlaub.

Die folgenden Tage verbrachten wir mit Ausflügen und Spaziergängen über die Insel, wobei wir uns verständlicherweise immer wassernah bewegten. </dt>

Ab 15-16 Uhr war dann „Brandungszeit“ angesagt und die ganze Familie strömte schwer bepackt mit Zelten, Dreibeinen, Rutenfutteralen, Eimern und Tackle-Boxen zum Strand.
Und sie waren noch da, die Platten… und in einer Anzahl und Durchschnittsgröße, die jedem Brandungsangler das Herz höher schlagen lässt. Nach dem zweiten Abend einigten wir uns darauf, keine Fische unter 35cm mehr zu entnehmen und auch die „kapitalen“ Flundern über 45cm wieder zurück zu setzen, wenn möglich. Wir hatten gleich bei unserem zweiten Brandungsabend eine solch beeindruckende Anzahl an großen Platten gefangen, dass wir diese „Fangbremse“ einfach ziehen mussten!

Unweit der Ferienanlage Bukkemose, nur ca. 500m Fußmarsch entfernt vom Hauptparkplatz und der Slippe lagen die Platten gestapelt und bissen auch bei den recht ungünstigen Brandungsbedingungen: schwacher Wind im Rücken, strahlender Sonnenschein und glasklares Wasser. Diejenigen, die fußfaul direkt am Parkplatz fischten, gingen wiederum als Schneider nach Hause.

Die folgenden Tage sollten nicht anders verlaufen. Egal, ob am Strand von Bukkemose, Fodslette, Fredmose, Illebölle, Spodsbjerg oder nördlich von Bagenkop, die Fänge waren ausgezeichnet. Nur der Dorsch fehlte komplett. Dafür gab es reichlich Wittlings-Winzlinge bei einbrechender Dunkelheit, doch die Schwärme der Halbwüchsigen waren schnell vorbei gezogen und darauf hin folgten wiederum schnell feiste Flundern und die ein oder andere maßige Kliesche.

Um es kurz zu machen, wir erlebten in dieser Woche eine phantastische Brandungsfischerei auf Plattfisch, und auf die hatten wir es ja auch abgesehen, aber der ein oder andere mäßige Dorsch hätte doch gerne dabei sein dürfen.

Wir hoffen, dass sich der Dorschbestand in der Ostsee in den kommenden Jahren gesund erholt und werden einen nächsten Versuch im Oktober 2009 auf der kleinen, aber sehr abwechslungsreichen und für uns Meeresangler immer noch sehr spannenden Insel Langeland unternehmen. Vielleicht erwischen wir dann doch den ein oder anderen Ostseeleoparden als Beifang…
Die Gäste, die in unserer Urlaubswoche mit dem Boot draußen waren, fingen übrigens erwartungsgemäß nicht viele Dorsche, doch die Fische, die gelandet wurden, waren sehr ansehnlich. Dorsche zwischen 4-8kg waren täglich am Strand zu bewundern.

Mit einem sandigen Brandungs-Petri Heil

Cathrin und Thilo

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