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16.05.2008
00:00

Tregde Pokalangeln mit guter Kameradschaft

Im Oktober 2008 habe ich mit meiner Frau und meinem Sohn, an dem
„Herbst-Angelfestival-Tregde“ des Reiseveranstalters „ angelreisen.de „ in Südnorwegen teilgenommen (06.-13.10.2007).

Es fing alles mit einer zweistündigen Verspätung der Fähre an, nachdem wir mit zu wenig Schlaf in Tregde angekommen sind, konnten wir unsere, sehr gute Unterkunft und unser Yellowboat übernehmen.

Trotz des Schlafmangels, fuhren mein Sohn und ich noch ein bisschen raus um Köderfische für den nächsten Tag zu fangen, denn es sollte hauptsächlich mit Naturköder gefischt werden. Bei wunderbarem Wetter fingen wir zahlreiche Makrelen.
Nachdem wir unsere Köder beisammen hatten, fuhren wir rein und haben nach dem Essen noch ein Urlaubseinleitungsbier mit den anderen Teilnehmern getrunken, es wahren allsamt sehr angenehme und gesellige Zeitgenossen.

In den folgenden Tagen, bei vorwiegend gutem Wetter fingen wir viele sehr gute und auch weniger gute Fische und hatten auch sehr viel Spaß beim Fachsimpeln ( Anglerlatein ).
Dieses mal mussten wir feststellen, das gute Vorbereitung nicht alles ist, langjährige Ortskenntnis und Infos über die der Seekarte hinaus sind unerlässlich um gute Fänge zu gewährleisten.
Die Angler, die seit mehreren Jahren hier hin fahren, haben nicht unbedingt mehr gefangen, aber immer die Größeren.
Es sind nur Kleinigkeiten, zu früh vom Standort entfernt, nicht den Tidewechsel abgewahrted oder fünfzig Meter an den Fisch vorbeigedrifted.
Südnorwegen bietet eine hervorragende Fischwaid für Naturköderangler, aber eine Woche ist zu wenig um hier Erfolg zu haben, deshalb werden wir in nächsten Jahr wieder kommen.
Aber unsere Kiste haben wir voll bekommen, dem Fischessen Zuhause steht also nichts im Weg, auch an der Artenvielfalt hat es nicht gemangelt.

Jetzt mal zu der Angelei:
In vielen Seegebieten Südnorwegens gibt es Kannten die, von 50m bis auf 250-300m abfallen.
Genau diese Kannten sind unser Ziel, aber nicht alle Bereiche dieser Kannten sind Fischreich, einige Bereiche sind Muddig und andere Steinig.
Die steinigen Bereiche sind gut für Leng und die Muddigen gut für Lumb, wenn sie denn nicht zu Muddig sind.
Die Hauptangeltiefe liegt zwischen 200-260m, geangelt wird mit Gewichten zwischen 800 und 1200 g, das ist echt Schwerstarbeit.
Darum, wenn ihr eure Frau dabei habt, besorgt ihr eine E-Rolle, sonst passiert es euch wie mir, nach zwei Leerfahrten hat sie kein Power mehr und wird zum Zuschauer, was zur folge hat, das ihr nach wenigen Stunden ins Flache fahrt damit die Ehefrau wieder mitangelt (bitte beachten damit alle ihren Spaß haben),
denn auch mein Sohn und ich hatten ne Menge Muskelkater.

Nicht zu vergessen ist auch die Strömungsrichtung, denn die wechseln je nach Tide und Windrichtung.
Wo bei welcher Strömung welcher Fisch beißt ist leider nur durch probieren heraus zu bekommen, daher langt eine Woche ja auch nicht.
Es ist eben ein sehr geduldiges Angeln, wer große Fische haben will darf keine Massenfänge erwarten, es gab aber Tage an denen ein Angler drei Fische über einen Meter und einige kleinere gefangen hat.

Der größte Leng dieses Jahr, in dieser Woche 1,47m 34 Pfund
Der größte Lumb 1,00m 21 Pfund.
Der größte Leng letztes Jahr 1,58 m.

 

Mal zur Gemütlichkeit:
Einfach mal so, haben wir mit der „angelreise.de“ Truppe ( Christian, Jürgen und Detlef ) ein schönes Rekeressen veranstaltet, so ca: 4 Kg plus Norwegischem Brot und selbst gemachten Aioli.

Am letzten Tag haben wir uns alle in dem Restaurant der Anlage versammelt, dort gab es eine tolle Preisverleihung, die Christian mit einer sehr humorvollen Moderation geleitet hat.
Danach haben wir uns an dem spitzenmäßigen Meeresfrüchtebuffet gelabt.
Zu fortgeschrittener Stunde gesellte sich noch der Verwallter zu uns, der erstaunt feststellte, dass wir alle Norwegisch, Englisch und Deutsch sprachen.

Meine Essenz aus diesem Urlaub:
Wer sich für Südnorwegen als Urlaubsort entscheidet und Fische fangen möchte, sollte diese Endscheidung mit ganzen Herzen treffen und sich Südnorwegen verschreiben.
Denn Südnorwegen hat außer wunderbarer Landschaft auch Fische, die den Vergleich mit West und Mittelnorwegen nicht scheuen brauchen.
Auf Grund, der Gegebenheiten in Südnorwegen, sind die Fische dort schwerer zu finden und zu fangen, aber es gibt sie, dieses kann ich beschwören.

Noch was zum Abschluss:
Das meine Frau auf keinem Foto ist, liegt daran, dass sie sich nicht ohne großem Fisch ablichten lassen wollte, da ist sie eigen, hoffentlich klappt es nächsten Urlaub.

Einen großen Dank von meiner Familie und mir an der tollen Ausrichtung der Veranstaltung und vor allem an alle Mitangler, die diese Woche zu einem sehr gelungenem und lehrreichen Urlaub werden ließen.


Lutz

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