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25.05.2012
12:13

Steinbeißer, Seewolf - Norwegisch: Steinbit

Grimmig und böse blickt er drein, wenn er an die Oberfläche kommt. Und später im Boot ist peinlichst darauf zu achten, dass sich der „Pitbull“ unter den Fischen nicht bei einem Besatzungsmitglied in der Wade verbeißt.

Der Steinbeißer oder Seewolf (Anarhichas lupus/der Gestreifte Seewolf kann eine Länge bis 1,50 Meter erreichen, maximal veröffentlichtes Gewicht: 23,6 Kilo. Sein großer Bruder Anarhichas minor/ der Gefleckte Seewolf schafft bis zu 1,80Meter und 27, 9 Kilo) ist ein Grundbewohner, der es sich am liebsten in Felsspalten oder auf Muschelbänken gemütlich macht. Dort geht er dann seiner Lieblingsbeschäftigung nach: Muscheln knacken und auf der faulen Haut liegen! Deshalb ist er auch kein guter oder ausdauernder Schwimmer, sondern mit seinem ausgeprägten Gebiss und alles zermalmenden Kiefer eher ein geruhsamer „Muschelknacker“. Er ernährt sich mit Vorliebe von bodennaher Nahrung wie Krebsen, kleinen Hummern, Krabben, kleinen Plattfischen und natürlich Muscheln. Zum Zermahlen der Muschelschalen schluckt der Steinbeißer kleine Kieselsteine, daher sein Name. Im Frühling und Sommer hält sich der Steinbeißer in Ufernähe in Tiefen von 15 bis maximal 50 Metern auf und kann dann mit Grundmontagen und Naturködern gefangen werden (Steinbeißer-Klopfer beachten). Je unreiner und hängerträchtiger der Untergrund, desto größer die Chance, dass sich Steinbeißer dort aufhalten! Oft werden die Haken mit ihren Herings-, Makrelen- oder Köhlerfetzen schon in der Absinkphase attackieren.

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