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25.05.2012
12:58

Pollack – Norwegisch: Lyr

Der Pollack (Pollachius pollachius kann eine Länge bis 1,30 Meter erreichen, maximal veröffentlichtes Gewicht: 18,1 Kilo) kommt in Süd- und Mittelnorwegen fast wie Sand am Meer vor. Er liebt wärmeres, strömungsreiches Wasser und ist ein echter „Sommerfisch“. Exemplare von zwei bis drei Kilo können mit leichterem Spinnbesteck und Blinkern oder Küstenwobblern in der Brandung, von der Felsküste oder in den vielen Sunden gefangen werden – ein echt spannender Kraftakt mit der Spinn- oder auch an der Fliegenrute.

Dickere Brummer bis sieben Kilo werden regelmäßig in den stark strömenden Durchflüssen zwischen dem Festland und zum Beispiel vorgelagerten Inseln wie Hitra und Smøla gefangen. Pollack sind außergewöhnlich starke Kämpfer und bieten besonders an leichtem bis mittlerem Gerät atemberaubende Drills. Dem Köhler sehr ähnlich, ist er ebenfalls ein Freiwasserjäger und selten in Grundnähe anzutreffen. Felsige Küstenstreifen mit viel Brandung sind sein bevorzugtes Jagdrevier. Hier gibt’s Nahrung wie Jungfische, Krebse und Garnelen im Überfluss. Von der Gischt aufgewirbelt, werden sie zur leichten Beute für den eleganten Jäger, der direkt in dem tosenden Wasser raubt. Es lohnt sich oft, einfach mit der mittleren Spinnrute die Felskanten vom treibenden Boot aus anzuwerfen oder direkt vom Ufer ein paar Würfe mit einem schlanken Meerforellenblinker oder einem Twister/Gummifisch zu machen. Im freien Wasser wird der Pollack mit der gleichen Montage befischt wie der Köhler, also mit mittleren Pilkern von 80 bis 200 Gramm Gewicht, über denen zwei bis drei Dorschfedern oder Gummi-Makks befestigt sind. Außerdem darf ein Versuch mit geschleppten, schlanken Salzwasser-Wobblern auf keinen Fall vergessen werden. Pollack-Filets sind leicht in Mehl gewendet und dann frisch gebraten ein echter Gaumenschmaus.


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